Awo Wildeck veranstaltet Ferienspiele – gute Zusammenarbeit mit Schule

Abwechslung in den Ferien

Haben Spaß bei den Awo-Ferienspielen in Wildeck: Der Betreuer Nico Burmeister (ganz rechts) tobt mit Mädchen und Jungen am Karussell im Freibad Obersuhl. Foto: Peukert

Obersuhl. Das Lachen und Kreischen von Mädchen und Jungen ist schon von Weitem zu hören. Im Freibad Obersuhl planschen die Kinder im Wasserbecken, spielen Beachvolleyball oder toben auf dem Klettergerüst. Insgesamt 89 Schüler zwischen sechs und zwölf Jahren nehmen in diesem Jahr an den Wildecker Ferienspielen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) teil.

„Die Ferienspiele leben vom Ehrenamt“, erklärt Jochen Berthel. Er ist Schulsozialarbeiter an der Blumensteinschule Obersuhl. In diesem Jahr begleiten 18 Betreuer und zehn Awo-Mitglieder die Kinder während der fünf Tage. „Auf einen Betreuer kommen somit 4,5 Kinder. Da ist schon eine sehr gute Quote“, weiß Berthel. Der 51-Jährige leitet an der Blumensteinschule die Arbeitsgemeinschaft Ferienspielhelfer. Dort werden Schüler ab der achten Klasse auf die Betreuungsarbeit vorbereitet. Viele von ihnen waren selbst einmal „Ferienspielkinder“ und wachsen so in die Helferrolle hinein. So wie Annalena Sauer: „Ich habe als Kind siebenmal an den Ferienspielen teilgenommen und fand das immer toll. Jetzt bin ich das erste Mal als Helferin dabei.“

Ausflüge in die Umgebung

40 Euro pro Kind kostet die Teilnahme an der Woche. Zum Programm gehören auch Ausflüge in die Umgebung. So besuchten die Jungen und Mädchen am Dienstag den Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis und den Sauriererlebnispfad in Georgenthal. Der Höhepunkt der Woche ist für Lea Backert der Donnerstag: Dann geht es ins ins Takka-Tukka Abenteuerland nach Künzell: „Darauf freue ich mich am meisten.“

Seit 16 Jahren

Walter Gliem, der Erste Vorsitzende der Awo Wildeck, organisiert seit 16 Jahren die Ferienspiele. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wildeck, dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und der Blumensteinschule. So werden für das Mittagessen die Kantine und bei schlechtem Wetter die Turnhalle der Schule genutzt.

„Die meisten der Kinder kommen aus Wildeck. Es sind aber auch Schüler aus Sontra dabei. Und sogar ein Mädchen aus Polen nimmt teil“, berichtet Gliem.

Ursprünglich waren die Ferienspiele für Kinder gedacht, die nicht die Möglichkeit hatten, in den Urlaub zu fahren. Inzwischen steht im Fokus, dass die Schüler abwechslungsreiche Tage erleben und auch neue Freunde kennenlernen. Am Freitag endet die 32. Auflage der Wildecker Ferienspiele mit einem Grillfest auf dem Schulhof der Blumensteinschule. Dann lassen die Kinder 100 Luftballons steigen. Als Erinnerung an die Woche erhalten alle Teilnehmer eine Medaille.

Quelle: HNA

Kommentare