Festkonzert des HKZ „Von Bach bis Piazolla“ am 2. Advent in der Stiftskirche

Abseits ausgetretener Pfade

Eva Gerlach: Sie hat die Leitung des Festkonzerts und spielt außerdem das f-moll-Klavierkonzert von J.S. Bach. Wolfram Geiss, Cellist wie sein Sohn Daniel, wird zusammen mit diesem ein Werk von Sollima für zwei Celli zu Gehör bringen. Foto:  nh

Rotenburg. Von Bach bis Piazolla ist das Festkonzert überschrieben, das am Sonntag, 8. Dezember, in der Stiftskirche Rotenburg gegeben wird. Unter Leitung von Eva Gerlach spielt die Rotenburger Kammerphilharmonie, Solisten sind Wolfram Geiss, Violoncello, Daniel Geiss, Violoncello, Henning Vater, Violine, Elisa Hahn, Klavier, und Eva Gerlach, Klavier.

Die Organisation des „Orchesterkonzerts abseits ausgetretener Klassikpfade“ liegt bei Prof. Christian Vallbracht vom Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg.

Ungewöhlich ist nicht nur die vielfältige Auswahl der einzelnen Werke, sondern auch der Auftritt der zehnjährigen Elisa Hahn (Rotenburg), die mit dem sie begleitenden Profi-Orchester als Solistin fungiert und mit dem 2. Klavierkonzert von Berkowitsch ihre erste große Herausforderung meistern wird. Die junge Pianistin ist Schülerin der Klavierpädagogin Ljalja Davidova, die im Laufe der vergangenen Jahre viele Preisträger von Klavierwettbewerben hervorgebracht hat, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Gespielt werden neben beliebten Werken wie dem 3. Brandenburgischen Konzert und dem f-moll-Klavierkonzert von J.S. Bach mit Solistin Eva Gerlach auch ungewöhnliche und selten gespielte Kompositionen.

In seinem ausdrucksstarken Werk „Violoncelles Vibrez“ für zwei Solo-Cellisten und Streicher verbindet der sizilianische Komponist Giovanni Sollima auf faszinierende Weise Elemente aus Klassik, Jazz und Filmmusik zu einem originären Stil. Das Vater-Sohn-Duo Wolfram und Daniel Geiss, Solo-Cellisten an den Staatstheatern in Kassel und Wiesbaden, stellt sich dieser virtuosen Herausforderung.

Neben dem romantischen „Kol Nidrey“ für Viloncello und Orchester von Max Bruch (Solist Wolfram Geiss) erklingt das „Tango Ballet“ des beliebten argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Dieses Werk, ursprünglich für Streichquartett komponiert, ist in seiner selten zu hörenden Fassung für Solo-Violine und Streichorchester überaus reizvoll, erklärt Eva Gerlach. Solist ist hier Henning Vater, Konzertmeister des Göttinger Barockorchesters, der schon häufiger in Rotenburg zu hören war. (red/ank)

Karten im Vorverkauf für 20 Euro, Schüler und Studenten zehn Euro, gibt es in der Buchgalerie Berge sowie im Sekretariat Prof. Vallbracht, Telefon 06623/886010.

HINTERGRUND

Quelle: HNA

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