88 Abiturienten erhielten in Bebra ihre Zeugnisse

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Auf einen Blick: Die 88 erfolgreichen Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums in Bebra mit den Ehrengästen beim Gruppenfoto vor dem Schulgebäude. 

Bebra. Abiturzeugnisse wurden im Beruflichen Gymnasium in Bebra übergeben. Die Empfänger waren 88 Schüler, die in der Bildungsstätte die Hochschulreife erlangt haben.

In den Beruflichen Schulen der Biberstadt war das bereits die fünfte Übergabe.

„Wir haben im Schuljahr 2009/2010 das Berufliche Gymnasium eingerichtet und 2012 die ersten Abiturienten verabschiedet“, sagte Schulleiter Wolfgang Haas in seiner Begrüßung. In diesem Schuljahr würden 300 Schüler das Berufliche Gymnasium in den Fachrichtungen Technik und Wirtschaft sowie Gestaltungs- und Medientechnik besuchen. Daran könne man erkennen, das sich das Berufliche Gymnasium schnell einen sehr guten Namen in der Region gemacht habe.

Für viele Schüler sei es attraktiv, die allgemeine Hochschulreife in Verbindung mit einer anspruchsvollen beruflichen Grundbildung anzustreben. „In diesem Jahr haben alle angetretenen Schüler das Abitur bestanden“, stellte Haas fest - 22 aus der Fachrichtung Technik und Mechatronik sowie 66 aus dem Bereich Wirtschaft.14 Absolventen erreichten in ihren Noten eine Eins und 50 eine Zwei vor dem Komma. Der Notendurchschnitt: 2,5.

Der Schulleiter stellte fest: „Die Abiturienten haben bei uns das für ganz Hessen gültige Zentralabitur gemacht. Ihnen wurde nichts geschenkt. Darauf können sie stolz sein.“ Haas dankte den Kollegen, dass sie die Schüler so erfolgreich unterrichtet und auf die Abiturprüfungen vorbereitet haben. Die Bebraer Absolventen hätten gegenüber denen anderer Gymnasien einen Vorteil: Sie hätten in zwei gesellschaftlich relevanten Berufsfeldern - Technik und Wirtschaft - ein hohes Niveau für ein Studium erworben.

In der Festrede zeichnete Professor Thomas Köbberling von der Hochschule Fulda den Abiturienten vier chancenreiche Möglichkeiten für einen künftigen Beruf auf. Ob Studium an Hochschulen und Universitäten, Beruf und Ausbildung, die manchmal besser als ein Studium sein können, der Weg in die Selbstständigkeit mit Unabhängigkeit, Eigenverantwortung und Erfolgserlebnisse, der von der Politik aber nur wenig unterstützt werde, oder eine Auszeit nach dem Abitur, um Erfahrungen zu sammeln - das gelte es, abzuwägen. „Sie sollten damit starten, was ihnen Spaß macht - finden sie den Weg, der zu ihnen passt“, gab der Professor den Abiturienten mit auf den Weg. Umwege müsse man zulassen und akzeptieren.

Den Abiturienten gratulierten Landrat Dr. Michael Koch, Bebras Bürgermeister Uwe Hassl und Gerhard Finke vom Staatlichen Schulamt zum erfolgreichen Schulabschluss. Beendet wurde die Feier mit dem Dank der Schüler an ihre Tutoren und Lehrer. Musikalisch umrahmte Nicola Schade die Feier mit Melodien, gespielt am Klavier.

Ausgezeichnete Schüler

In der Feier zur Übergabe der Abiturzeugnisse wurden die besten Prüfungsteilnehmer ausgezeichnet: Nadine Hanf, Jannik Vitt, Sophia Lämmerhirt, Jan-Hendrik Leimbach und Franziska Bick. Sie erhielten Buchgeschenke von ihren Tutoren Rolf Trittel, Dr. Ulrich Schneider und Meike Suhr. Besondere Auszeichnungen gab es für Svenja Brosig im Fach Chemie und Jannik Vitt in Mathematik. Den Sonderpreis von Staatsminister Michael Roth, verbunden mit einem dreitägigen Aufenthalt in Berlin, erhielt Anita Berger. 

Quelle: HNA

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