80 Abiturienten am Beruflichen Gymnasium in Bebra verabschiedet

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Aus den einzelnen Tutorgruppen die jeweils besten Absolventen (von links): Wolfgang Haas, Dr. Ulrich Schneider, Kevin Keidel, Marius Stein, Christian Diegel, Tobias Quink, Carina Burghardt, Max Neumann, Uwe Hassl, Marius Kleine-rüschkamp, Lukas Schmauch und Herbert Heisterkamp.

Bebra. Dass einer aus ihrer Mitte für die musikalische Begleitung sorgte, verlieh der Verabschiedung der Abiturienten am Beruflichen Gymnasium in Bebra eine besondere Atmosphäre.

Felix Kohlhoff, der selbst sein Abiturzeugnis entgegennahm, sang mit der Gitarre unter anderem den WM-Song der ARD, in dem es heißt: „Ein Hoch auf das, was uns vereint.“ Damit berührte er die Abiturienten an einem besonderen Tag in ihrem Leben und deren stolze Eltern und Lehrer.

Lukas Schmauch hat 1,0 

Vorher hatten die 80 Abiturienten und Abiturientinnen ihre Zeugnisse überreicht bekommen. Von ihnen hatten 31 den Schwerpunkt Technik, 49 den Schwerpunkt Wirtschaft gewählt. 19 der Absolventen haben in der Endnote eine Eins vor dem Komma stehen. Das beste Zeugnis erhielt Lukas Schmauch aus Solz mit einem Notenschnitt von 1,0. Der Gesamtdurchschnitt lag bei 2,5.

Festredner war Bürgermeister Uwe Hassl, der eine freie und sehr persönliche Rede an die scheidenden Schüler richtete. Dabei wurde deutlich, dass die Entscheidung über die weitere Ausbildung keine ganz leichte Angelegenheit ist. Er selbst habe mal den Wunsch gehabt, Japanologie zu studieren - ein „Orchideenfach“. Auch die Frage nach der Verwertbarkeit auf dem Arbeitsmarkt habe Hassl dann doch zum Jura-Studium veranlasst, erfuhren die Abiturienten.

Hohe Anforderungen 

Hassl forderte sie auf, sich Freiräume zu nehmen. Auch Zeit zum „Chillen“, also zum Ausruhen und Nichtstun müsse sein. Gleichzeitig wies Hassl auf die hohen Anforderungen der Arbeitswelt hin. Die Abiturienten hätten für diesen Zeitpunkt ihres Lebens das Optimum herausgeholt, lobte Hassl. Damit hätten sie die Eintrittskarte ins Leben in der Hand.

In einer liebevollen Ansprache hatte Schulleiter Wolfgang Haas den Abiturienten zuvor gratuliert. „Mir ist wichtig, dass die Schüler sich angenommen und ernst genommen gefühlt haben“, sagte der Schulleiter den Eltern. Das sei Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Die Abiturienten ermunterte er: „Die Gesellschaft braucht Sie.“

Berufliches Gymnasium in Bebra – Abiturfeier

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt verband seine Glückwünsche mit der Aufforderung, in der Heimat zu bleiben oder dorthin zurückzukehren. Auch hier in der Region gebe es viele qualifizierte Arbeitsplätze.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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