Abenteuer geht bald los

Neuer Mehrgenerationen-Spielplatz und Barfußpfad im Heienbach sind im Bau

Jetzt geht es los: Die neuen Geräte für den Mehrgenerationen-Abenteuerspielplatz am Freizeitgelände im Rotenburger Heienbach werden in den nächsten Tagen aufgebaut. Heinrich Wacker vom Bauamt, links, erklärt Planungsdetails. In der Mitte Karl-Heinz Lies, Vorsitzender des Vereins Gemeinsam in Rotenburg und Bürgermeister Christian Grunwald. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Das neue Freizeitgelände im Rotenburger Gebiet Heienbach nimmt Formen an: Die Geräte für den Mehrgenerationen-Abenteuerspielplatz am Wildgehege sollen in den nächsten Tagen aufgebaut werden.

Der Spielplatz ist Teil eines Gesamtkonzepts, das im Grunde mit dem Waldschwimmbad im Heienbach-Tal beginnt: Es schließt sich ein Wassertretbecken an und dann folgt der neue Barfußpfad, der noch in Arbeit ist und bis zum neuen Spielplatz reichen soll. Die Vorbereitungen für diesen Pfad haben Bauhofmitarbeiter, Jakob-Grimm-Schüler (AG Natur auf der Spur) und der Verein Gemeinsam in Rotenburg geleistet. Auch der Lions-Club war beteiligt. Vom neuen Spielplatz aus kann man außerdem den Waldlehrpfad, einen schönen Rundweg, gehen.

Der neue Spielplatz wird Geräte für alle Altersklassen bieten: Fitness für Senioren, auch für Jugendliche, und phantasievolle Spielgeräte für Kinder werden geboten. Natürlich wird es auch einen Matschplatz geben. Der wird mit Trinkwasser gespeist – der Heienbach ist meist nur ein Rinnsal und liefert nicht genug und vor allem nicht kontinuierlich Wasser, erklärt Heinrich Wacker vom Stadtbauamt. Mit dem Trinkwasseranschluss könne man auch allen Hygieneproblemen aus dem Weg gehen.

Die Geräte werden in den nächsten Tagen installiert. In vier Wochen soll der Spielplatz fertig sein, kündigte Bürgermeister Christian Grunwald an. Natürlich soll gebührend Einweihung gefeiert werden.

Die Kosten für das neue Freizeitzentrum liegen bei etwa 200.000 Euro. 30.000 Euro kostet – trotz ehrenamtlichen Einsatzes – die Anlage des Barfußpfades. 170.000 Euro sind für den Mehrgenerationen-Spielplatz veranschlagt. Das Schöne daran: Die Investitionen belasten den Rotenburger Haushalt nicht: 126.000 Euro fließen aus dem Leader-Programm der EU. Der Rest stammt aus einer anonymen Spende.

Weil die Stadt auf die Bewilligung des EU-Geldes warten musste, hatte sich das gesamte Projekt auch um ein Jahr verschoben. Zur Planung waren auch Familienbeirat und Eltern eingeladen, selbst Jugendliche meldeten sich zu Wort.

Quelle: HNA

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