Neubau kostet 1,3 Millionen Euro

Zukunft im Rohbau: Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Heimboldshausen

Der Richtbaum ist angebracht: (von links) Gemeindebrandinspektor Holger Klotzbach, Bürgermeister Ralf Orth, Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Wehrführer Heiner Reuber und sein Stellvertreter Frederic Zaba freuen sich gemeinsam mit weiteren Gästen über den Rohbau des neuen Feuerwehrhauses. Foto: Eisenberg

Heimboldshausen. „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn auf Zukunft kann man bauen“, zitierte Heiner Reuber, Wehrführer der Feuerwehr Philippsthal Mitte, zum Richtfest des neuen Feuerwehrhauses den Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry.

Auf den Brandschutz in den Ortsteilen Röhrigshof und Heimboldshausen übertragen, steht diese Zukunft bereits im Rohbau. Das Voranschreiten der Arbeiten wurde mit einem Richtfest gefeiert. Vertreter der Feuerwehren, der politischen Gremien und der beteiligen Baufirmen verfolgten, wie Zimmerer Andreas Jordan von der Holzbaufirma Eisenberg den Richtspruch ausbrachte.

Der Neubau soll Einsatzkräften, Fahrzeugen und Material der Feuerwehr Philippsthal-Mitte als Unterkunft dienen, zu der sich zum Jahresbeginn die Einsatzabteilungen der Ortsteile aus Heimboldshausen und Röhrigshof zusammengeschlossen hatten.

Wie Bürgermeister Ralf Orth berichtete, seien die Bauarbeiten rund ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich sowohl im Zeit- als auch Kostenrahmen von insgesamt 1,3 Millionen Euro. Zur Finanzierung der Inneneinrichtung des Neubaus hätten auch beide Feuerwehrvereine, die weiterhin in beiden Ortsteilen bestehen, ihre Unterstützung zugesagt, freute sich Wehrführer Heiner Reuber.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar attestierte den Aktiven der ehemals zwei Feuerwehren, sich nach rund fünf Monaten bereits gut in die Rolle als gemeinsame Einsatzabteilung gefunden zu haben.

Man habe sich genug Zeit genommen, auf die Fusion hinzuarbeiten und zudem mit dem Bauplatz direkt an der Bundesstraße 62 nahe der Gemarkungsgrenze ein geeignetes Grundstück in Gemeindebesitz gefunden, erklärte Reuber. Sirenensteuerung und Funk seien bereits umgestellt – jetzt fehle nur der räumliche Zusammenschluss. Dafür müssen sich die Feuerwehrleute noch bis Jahresende gedulden -bis dahin soll die neue Unterkunft fertiggestellt sein. Vorher wird in Heimboldshausen aber erstmal noch ein Richtfest gefeiert: Denn auch die Arbeiten für den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses gehen nach Auskunft des Bürgermeisters gut voran.

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