Staatsanwaltschaft sieht kein strafbares Verhalten

K+S: Verfahren wegen Gewässerverunreinigung eingestellt

Kassel. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat das seit Dezember 2015 anhängige Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der K+S KALI GmbH wegen versuchter Gewässerverunreinigung mangels Tatverdacht eingestellt.

Das teilte das Unternehmen mit.

Das Verfahren war durch eine Strafanzeige der Gemeinde Gerstungen, der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Werratal“ e.V. sowie des Verbandes für Angeln und Naturschutz Thüringen e.V. veranlasst worden, in der unter anderem behauptet wurde, das Unternehmen hätte Unterlagen im Zusammenhang mit dem im April 2015 gestellten Antrag auf Fortsetzung der Versenkung manipuliert.

Nach eingehender Prüfung der erhobenen Vorwürfe habe die Staatsanwaltschaft festgestellt, dass weder der Tatbestand der versuchten oder vollendeten Gewässerverunreinigung vorgelegen habe, noch durch Manipulation von Unterlagen versucht worden sei, eine behördliche Genehmigung widerrechtlich zu erlangen. Mithin habe kein strafbares Verhalten vorgelegen, so dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren nun mangels Tatverdacht eingestellt habe. (Az. 1611 Js 43564/15 vom 10.05.2016). (tho)

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