Gemeinsam gegen Blutkrebs

Mitarbeiter von ACO Haustechnik unterstützen Knochenmarkspende

Engagiert: Mitarbeiter des Unternehmens ACO Haustechnik ließen sich bei einer betriebsinternen Aktion typisieren und wollen so die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei unterstützen. Foto: nh

Philippsthal. Das Unternehmen ACO Haustechnik, mit Sitz im thüringischen Stadtlengsfeld und im hessischen Philippsthal, unterstützt die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) mit einer Typisierungsaktion.

Wie ACO mitteilt, hätten sich 65 der über 420 Mitarbeiter, von denen viele bereits schon bei der DKMS registriert sind, entschieden, dem Aufruf der DKMS-Aktion „Stäbchen rein - Spender sein!“ zu folgen. Die DKMS will darauf aufmerksam machen, dass alle 15 Minuten ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs erkrankt, darunter viele Kinder und Jugendliche. Ohne medizinische Behandlung führe die Krankheit zum Tod und daher hofften viele Patienten auf eine Stammzellspenden. Da höchstens 30 Prozent der Patienten einen geeigneten Stammzellspender innerhalb der Familie fänden, sei der Großteil auf einen Fremdspender, also einen Spender außerhalb der Familie, angewiesen. Die DKMS registriert potenzielle Spender in ihrer Datei und hilft, für möglichst jeden suchenden Patienten einen passenden Fremdspender zu finden.

Im Rahmen einer Betriebstypisierung der ACO Haustechnik wird den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, sich am Arbeitsplatz als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen zu lassen und somit womöglich zum Lebensretter zu werden. Dabei übernehme das Unternehmen die Kosten in Höhe von 40 Euro pro typisierten Mitarbeiters.

Aktion gut angenommen

„Gemeinsam gegen Blutkrebs - dieses Credo der DKMS wollen wir mit unserer Betriebstypisierung unterstreichen“, sagt Werksleiter Ingo Born, der bereits seit mehreren Jahren selbst bei der DKMS registriert ist und ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass unsere Aktion so positiv von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgenommen und unterstützt wurde.“ Er habe im vergangenen Herbst die Idee zu der Aktion gehabt. Die Mitarbeiter müssen sich bei der Typisierung um nichts kümmern, außer dass jeder etwa zehn Minuten Zeit mitbringen muss. Etwa so lange dauert die Spende und die Aufnahme der persönlichen Daten. Geplant und begleitet wurde die Betriebstypisierung vom ACO Betriebssanitäter Rainer Heß.

„Als Unternehmen hat man auch eine gesellschaftliche Verantwortung, daher wollen wir uns mit der Typisierungsaktion engagieren und den Kampf der DKMS unterstützen“, so Geschäftsführer Peter Fröhlich. „Unser Dank gilt hierbei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihre Bereitschaft zum Erfolg der Aktion beigetragen haben.“ (red/mad)

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