Anbau des Philippsthaler Sportlerheims eingeweiht

Sportlich: Bei der Einweihungsfeier des neuen Anbaus am Sportlerheim des VfL Philippsthal wurde zur Freude der Ehrengäste mit dem Ball gespielt, wenn auch nur für den Fotografen. Fotos: Konopka

Philippsthal. Mit einer zünftigen Feier hat der VfL Philippsthal den neuen Anbau des Sportlerheimes eingeweiht.

Michael Schmidt vom geschäftsführenden Vorstand bedankte sich im Namen des Vorstandsteams bei allen Helfern für 2169 erbrachte Arbeitsstunden sowie die großzügige finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Philippsthal, das Innenministerium, den Kreis und den Landessportbund.

Unter den Gratulanten und Gästen waren neben den freiwilligen Helfern auch die erste Beigeordnete Bärbel Führer sowie Mitglieder der Gemeindegremien. Der erkrankte Bürgermeister Ralf Orth richtete vorab telefonisch seine besten Grüße aus. Der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke brachte eine obligatorische Stracke mit. Pfarrerin Rita Stückrad-Frisch gab dem Verein ihre Segenswünsche für die Zukunft mit auf den Weg. Michael Schmidt berichtete: „Die Planung für diesen Anbau hat mittlerweile 16 Jahre gedauert.“

Die Gemeinde habe das Vorhaben mit insgesamt 300 000 Euro unterstützt. „64 Vereinsmitglieder haben teilweise aufopferungsvoll das ganze Jahr über hier freiwillig ihre Arbeitsstunden abgeleistet, sei es bei der Planung, Ideenfindung oder der Ausführung. Vielen Dank euch allen“, so Schmidt weiter.

Spenden gesammelt

Das hessische Innenministerium gewährte dem Verein eine Förderung von 100 000 Euro. Der Landkreis hat sich mit 20 000 Euro, der Sportbund mit 6 833 Euro beteiligt. Macht zusammen eine Fördersumme von 426 833 Euro. Die veranschlagten Baukosten lagen bei 479 500 Euro, erhöhten sich jedoch tatsächlich auf knapp 490 000 Euro. „Glücklicherweise konnten wir in Gesprächen mit den bauausführenden Firmen Spenden in Höhe von knapp 15 000 Euro sammeln“, erklärte Schmidt. Die Differenz aus Fördersumme und Baukosten, also rund 55 000 Euro, mussten vom Verein in Form von Eigenleistungen und Eigenmitteln getragen werden. Knapp 19 000 Euro wurden durch Eigenleistungen erbracht, der Restbetrag über ein Darlehen finanziert. „Was hier geschaffen wurde, macht mich stolz. Hier werden die nächsten Generationen viel Freude am Sport haben. Die Rahmenbedingungen auf diesem tollen Sportplatz sind nun bestens“, freute sich Schmidt, bevor er zum gemütlichen Teil überleitete.

Auf einer Ehrentafel im Sportlerheim werden nun die Verdienste der Mitglieder und aller Mitwirkenden gewürdigt.

Von Ludger Konopka

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