Wählergruppe formuliert Ziele für Wahlkampf

WGH will Innenstadt weiter entwickeln

Das Team: Ein Großteil der Kandidatinnen und Kandidaten, die für die WGH ins Heringer Stadtparlament einziehen wollen. Foto: nh

Heringen. Die Wählergruppe Gemeinschaftsliste Heringen (WGH) geht mit 31 Kandidatinnen und Kandidaten in den Kommunalwahlkampf.

Angeführt wird die Liste von Thomas Mötzing. Bis Listenplatz zehn folgen Frank Jansen, der amtierende Bürgermeister Hans Ries, Oliver Kühnel, Fritz Walter, Regina Langlotz, Heidi Schneider, Ute Marhold, Hagen Hildwein und Gerald Siebert.

Oberstes Ziel der WGH ist es, die Innenstadtentwicklung durch die Ansiedlung von Vollsortimentern und Drogisten umzusetzen. Außerdem gelte es die örtlichen Interessen mit den Zielen der Kali-Industrie in Einklang zu bringen. Zudem werde die WGH versuchen, das Gewerbegebiet Heringen kurzfristig attraktiver zu gestalten.

Ohnehin möchte die WGH die von Bürgermeister Ries vorgeschlagenen Verhandlungen mit dem Land unterstützen, um für das Werratal als künftiges Konversionsgebiet Zuschüsse zur langfristigen Förderung neuer und ergänzender Witschaftsbereiche zu erhalten.

Weitere Ziele und Wünsche der WGH sind:

• die Wiederbelebung des Stadtfests in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft anzustreben.

• der dauerhafte Erhalt des vollen Schulangebots an der Werratalschule.

• die nächste, noch schnellere Stufe des Breitbandausbaus anzustreben.

• Widerstand gegen den weiteren Abfluss der überwiegenden Teile der Gewerbesteuern aus dem Werratal zu leisten.

• die Stadtverordnetenversammlung nach der kommenden Legislaturperiode von 31 auf 25 Mitglieder zu reduzieren.

• für den Stadtteil Widdershausen, der durch die Industrie besonders belastet wird, einen angemessenen Ausgleich zu erzielen. (red/rey)

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