Sommerpause: Die CDU will zwei statt drei Wochen

Streit um die Länge Ferien in den Philippsthaler Kindergärten

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Röhrigshof. Die Philippsthaler CDU ist mit einem Vorstoß gescheitert, über die Verkürzung der Sommerferien in den beiden Kindergärten Werrawichtel (kommunal) und Kleine Landgrafen (kirchlich) von drei auf zwei Wochen nachzudenken.

Für die SPD argumentierte Heiner Reuber, dass bereits im April ein weiterführender Antrag seiner Partei zwecks Übernahme des kirchlichen Kindergartens durch die Kommune auf den Weg gebracht worden sei. Bei der Beratung des SPD-Antrags hatte seinerzeit die CDU mit den Worten: „Staat und Kirche müssen getrennt bleiben“, gegen den Vorstoß der Sozialdemokraten votiert. Und genau auf diese Aussage der CDU zog sich nun die SPD zurück und stimmte mit vier FWG-Vertretern gegen den CDU-Vorschlag. Daran änderte auch der Hinweis von Ulrike Wenig (CDU) nichts, dass über eine Übernahme des kirchlichen Kindergartens nicht vor 2018 entschieden werden könnte, da die gültigen Verträge so lange laufen würden.

Für die FWG unterbreitete Ralf Merkel einen Lösungsvorschlag. Der CDU-Antrag solle erst beraten werden, wenn zu dem weiterführenden Antrag der SPD erste Ergebnisse vorlägen. Dieser Zusatzantrag wurde von SPD und FWG gegen die Stimmen der CDU durchgewinkt.

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