Noch mehr Gäste beim Heimboldshäuser Karneval in Philippsthals Kreuzberghalle

Heimboldshausen feiert Karneval

Adrette Handwerkertruppe: Bezogen auf die gegenwärtige Baustelle des Dorfgemeinschaftshauses bieten „The Red Caps“ schon mal ihre tatkräftige Unterstützung für einen zügigen Baufortschritt an.

Philippsthal. Der Karneval des VfL Heimboldshausen ist mittlerweile zur eigenen Marke in der ganzen Umgebung geworden, selbst unabhängig vom Veranstaltungsort. Denn infolge des abgerissenen Dorfgemeinschaftshauses mussten die Veranstalter diesmal in die Philippsthaler Kreuzberghalle ausweichen. Aber auch dort war der ungleich größere Saal von Beginn an mit närrischen Fans aus der ganzen Gemeinde sowie den Nachbardörfern randvoll gefüllt. Lediglich die beiden gut gelaunten Moderatoren Evi Lotz und Oliver Freundt mussten sich anfänglich noch an die weiträumige Bühne gewöhnen.

Furiose Tanzshow

Diese neue Situation wussten allerdings „The Red Caps“ für sich zu nutzen und brachten das Publikum bereits zum Auftakt mit einer furiosen Tanzshow in Stimmung. Gleichfalls sorgte im weiteren Verlauf des rund vierstündigen Programms die Vorzeigetruppe des Heimboldshäuser Karnevals sowie das nicht minder begabte Juniorteam „Bluebeeries“ in wechselnder Kostümierung, Choreografie sowie Besetzung stets für einen frischen Stimmungsschub.

Da hatten es die weniger fein bestrumpften Fußballer schon etwas schwerer. Sie konnten sich im knitterfreien Feuerwehrdress mit Striptease-Option jedoch der begeisterten Zurufe vor allem von weiblichen Gästen sicher sein. Die Runde der Büttenreden eröffnete dann traditionsgemäß Philippsthals Bürgermeister Ralf Orth, natürlich mit direktem Hinweis auf den Karneval 2017 im neuen Dorfgemeinschaftshaus.

Eine weitaus längere Tradition kann unterdessen Ingrid Schmidt mit ihrer Kultfigur „Tolle Olle aus der Töppergass“ vorweisen und wurde dafür sowie ihrem umfänglichen Wirken hinter den Kulissen mit einer besonderen Ehrung bedacht. Aber selbst ohne Worte zeigte sie dann in einem Sketch zusammen mit Susann Wittmann ihre Fähigkeiten rein mimischer Darstellung.

Überhaupt wird der Karneval am Werraknie hauptsächlich von Frauen dominiert. Neben den Tanzgruppen und Schmidt setzen ebenso Margit Fischer sowie Evi Lotz deutlich erkennbar ihre Akzente und verleiteten diesmal im Tratschduett das Publikum mehrfach zu heftigen Heiterkeitsausbrüchen. Zudem beeindruckte Fischer in einem viel bejubelten Soloauftritt als „Gitte und Rex Gildo“. Darüber hinaus betraten mit Peter Dzwonek und Wolfgang Herrmann zwei Veteranen des Friedewalder Kolping-Karnevals die Bühne und bewiesen in ihrer Nachahmung der Philippsthaler Kulturszene, dass sie auch nach längerer Pause nichts von ihrem närrischen Handwerk verlernt hatten.

Beste Stimmung beim Heimboldshäuser Karneval

Kommentare