Werratalschule Heringen informierte beim Besuchertag über ihre Unterrichtsinhalte

Steinzeit und Computer

In der Forscherklasse: Mit Essigsäure extrahierten Alexander Rest und Johannes Reichenbach (von rechts) den Farbüberzug von Schokobonbons und färbten damit Wollfäden. Foto: roda

Heringen. Zu einem Überblick ihres vielfältigen Bildungsangebots hatte die Werratalschule (WTS) in Heringen anlässlich eines Tages der offenen Tür eingeladen. Nach des Eröffnung durch die stellvertretende Schulleiterin Margret Schulz-Bödicker und einem musikalischen Gruß durch die Schulband, konnten sich die Besucher von Lotsen durch das Schulgebäude führen lassen. Bei gezielten Interessen half ein ausführlicher Faltprospekt.

Nach Schulformen unterschieden, gab es im Programm für die Förderstufe und den Gymnasialzweig wieder Schnupper- sowie Mitmachangebote, die vor allem auf Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen abgestimmt waren. In der Kombination Biologie und Geschichte zum Beispiel konnte man mit dem Feuerbohrer nach Steinzeitmethode das Feueranmachen probieren oder archäologische Fundstücke erkennen und freilegen.

Anregung zum Mitmachen

Unterdessen wurde in der Forscherklasse mit Hilfe von Essigsäure der Farbüberzug von Schokobonbons extrahiert und dann zum Färben von Wollfäden weiterverwendet. Im Fach Physik beeindruckte der Bau eines Periskops aus einem Papprohr und zwei briefmarkengroßen Spiegeln. Überdies regten Schachbretter und eine umfangreiche Computerausstattung zum Mitmachen an.

Das musisch kulturelle Angebot fand unter anderem in der Bläserklasse sowie der Singeklasse seinen Ausdruck. Zudem wurden Einblicke in die Arbeitsräume der Schülerzeitung „Sowieso“ und der Schülervertretung gewährt. Ausstellungen über den Schüleraustausch in den Niederlanden, über eine Tutorenfahrt nach Florenz sowie Projekte des Kunstunterrichts ergänzten das Informationsangebot der Heringer Werratalschule.

Von Hans-H. Hartmann

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