K+S AG investiert 30 Millionen Euro in Unterbreizbach

Unterbreizbach. Mit einen offiziellen Akt haben am Mittwochmittag am K+S-Standort Unterbreizbach die Arbeiten für den Bau eines 30 Millionen Euro teuren Analytik- und Forschungszentrums (AFZ) der Kasseler K+S AG begonnen.

Gemeinsam mit Vertretern der Thüringer Landes- und Lokalpolitik gaben die  K+S-Vorstände Gerd Grimmig und Dr. Thomas Nöcker den Bauarbeitern grünes Licht.

Ende 2015 sollen bis zu 95 Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure die Arbeit in dem neuen Komplex mit einer Grundfläche von 9000 Quadratmetern im Unterbreizbacher Gewerbegebiet „Im Wolfsgraben“ aufnehmen. Im derzeitigen Kaliforschungsinstitut, das noch auf hessichem Boden in Heringen steht, sind etwa 65 Menschen beschäftigt. Aufgrund der räumlichen Enge dort und fehlender neuer Flächen, wurde ein Neubau an einem anderen Standort ins Auge gefasst.

Das benachbarte Thüringen bot sich nicht zuletzt wegen der hohen Landesförderung für derartige Ansiedlungen an. Sechs Millionen Euro an Zuschüssen im Sinne der Wirtschaftsförderung erhält K+S für das Vorhaben und die Schaffung von 30 neuen Arbeitsplätzen. Auf hessischer Seite wären es gerade einmal 200 000 Euro gewesen, die K+S aus dem hessischen Wirtschaftsministerium bekommen hätte.

„Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir unsere führende technologische Position bei der Gewinnung und Verarbeitung von Stein- und Kalisalzen sowie die Innovationskraft der K+S Gruppe weiter stärken“, sagte Vorstand Gerd Grimmig.

Das neue Analytik- und Forschungszentrum der K+S Gruppe werde weitere hochqualifizierte Menschen in die Region ziehen. „Davon werden das Unternehmen, die Wirtschaft und die Menschen im hessisch-thüringischen Kalirevier gleichermaßen profitieren“, merkte K+S-Vorstand Dr. Thomas Nöcker an. (rey)

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