35 Auszubildende des Werkes Werra im Heringer Bürgerhaus freigesprochen

Start ins „echte“ Berufsleben

35 Auszubildende des K+S Werkes Werra sind jetzt im Heringer Bürgerhaus freigesprochen worden. Foto: nh

Heringen. Der Einsatz, die Anstrengungen und der Prüfungsstress haben sich gelohnt: 35 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und wurden im Bürgerhaus in Heringen freigesprochen. An der Veranstaltung nahmen auch Eltern und Angehörige teil. Das Schülerblasorchester der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg sorgte die Unterhaltung.

Bei den Freigesprochenen handelt es sich um vier Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik, 15 Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik, drei Industriemechaniker, zwei Elektroniker für Betriebstechnik, acht Chemikanten, einen Anlagenmechaniker und zwei Industriekaufleute. 13 der jungen Menschen haben ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt.

„Mit dem heutigen Tage haben Sie sozusagen ihre Grundausbildung absolviert. Jetzt gilt es, die Lernfähigkeit und Lernwilligkeit zu erhalten“, appellierte Werksleiter Christoph Wehner in seiner Ansprache an die frisch gebackenen Facharbeiter.

„Mit stolzer Brust“

Gratulationen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss und die besten Wünsche für die Zukunft kamen neben den Ausbildern und Ausbildungsleitern auch von den Berufsschullehrern der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld Außenstelle Heimboldshausen und dessen Leiter Uwe Seitz. „Sie werden hier in unserer Region gebraucht – als Nachfolger, Erbe, bald als Eltern, ehrenamtliche Nachwuchstrainer, im Chor, der Kommunalpolitik… Gehen sie mit stolzer Brust ihren weiteren Lebensweg.“

Außerdem begrüßten Harald Döll, Betriebsratsvorsitzender des Werkes Werra, und Jacqueline Hübel von der Jugend- und Auszubildendenvertretung die Kollegen als Facharbeiter in ihren Reihen. Beide waren sich sicher: „Zusammen werden wir Verantwortung übernehmen und die wachsenden Herausforderungen meistern.“

Im Namen der Ausbildungsjahrganges 2012 erinnerte die Chemikantin Katharina Orf an den Beginn der Ausbildung: „Wir waren von den Dimensionen des Werkes und der Anlagen überwältigt.“ Man habe damals nicht damit gerechnet, wie schnell die Zeit vergehen würde. Sie dankte den Ausbildern, Berufsschullehrern und Eltern für die Unterstützung. „Heute haben wir unsere Ausbildungszeugnisse in der Tasche und sind selbständiger und erwachsener.“

Für die besten schulischen Leistungen wurden die Industriekauffrau Johanna Roth aus Schenklengsfeld, Bergbautechnologe Felix Heller aus Dönges, Chemikantin Anna-Katharina Gümbel aus Dermbach, Chemikant Patrick Wiegmann aus Gehaus, Industriemechaniker Philipp Steinhauer aus Sünna sowie Anlagenmechaniker Patrick Krestel aus Herfa ausgezeichnet. Für ihr betriebliches Engagement wurden die Bergbautechnologen Florian Krämer (Gerstungen), Patrick Altmüller (Wölfershausen) und Robin Zenker (Gerstungen) geehrt. (red/rey)

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