Stadtverordnete geben Geld für Sanierung des Untergrunds frei

Kanalbau an der Wölfershäuser Straße in Heringen kann starten

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Heringen. Dem Kanal- und Straßenbau an der Wölfershäuser Straße in Heringen steht nun nichts mehr im Wege.

Die Stadtverordneten gaben in ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstagabend grünes Licht für das Projekt. Zwar wurde der Sperrvermerk nicht komplett aufgelöst. Wohl aber das notwendige Geld freigegeben beziehungsweise über Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Haushaltsjahre verbindlich in Aussicht gestellt.

Dieses Vorgehen hatte die Kommunalaufsicht von den Stadtverordneten nach einem Gespräch am 29. Oktober gefordert. Bürgermeister Hans Ries, der das Geld am liebsten in vollem Umfang durch Aufheben des Sperrvermerks zur Verfügung gehabt hätte, gab sich zufrieden. Jedoch hatte er darum gebeten, über einen Ergänzungsantrag folgenden Satz aufnehmen zu lassen: „Im Übrigen macht man sich die Intention des Gesprächs mit der Kommunalaufsicht zu eigen“. Schlussendlich wurde das Thema einstimmig durchgewinkt.

Wann nun tatsächlich mit der Sanierung des durch Lauge beeinträchtigten Untergrunds am Heinerberg und der Wölfershäuser Straße begonnen werden kann, bleibt allerdings offen. Denn Hessen Mobil plant im Zeitraum von April bis August 2016 die Instandsetzung der Werrabrücke in Lengers. Und dann müsste die Wölfershäuser Straße als Umleitungsstrecke bereitgehalten werden. Für die Bauarbeiten an der Wölfershäuser ist ein Zeitraum von fast zwei Jahren vorgesehen.

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