Heringer Stadtteil Kleinensee wird an das Breitbandnetz angeschlossen

Stadt bohrt für schnelles Internet

Es wird wieder gebohrt: Jürgen Pinnow vom Planungsbüro IBZ Neubauer, Bürgermeister Manfred Stein aus Dankmarshausen, der Heringer Bürgermeister Hans Ries und sein Mitarbeiter Hermann-Josef Hohmann und mehrere Beschäftigte der ausführenden Baufirma NWR Bohrtechnik begutachten die Baustelle. Foto: nh

Kleinensee. Nach langen Verzögerungen haben die Bauarbeiten für die Leerrohrtrasse nach Kleinensee begonnen. „Wenn es in den städtischen Gremien nicht immer wieder zu Zeitverlusten im Rahmen der Haushaltberatungen gekommen wäre“, teilt Bürger-meister Ries mit, „könnte die seit mehreren Jahren fix und fertig geplante Baumaßnahme schon längstens abgeschlossen sein.“

Von Widdershausen kommend wird das Leerrohr in den kommenden Wochen zum größten Teil durch die Gemarkung der thüringischen Nachbargemeinde Dankmarshausen bis nach Kleinensee verlegt, um die letzte Lücke im Breitbandnetz von Heringen (Werra) zu schließen.

Bürgermeister zufrieden

Darüber sehr zufrieden ist Bürgermeister Hans Ries, weil nun das lange Warten zu Ende gehe und auch den Bürgerinnen und Bürger in Kleinensee bald dieselbe schnelle Internetanbindung zur Verfügung steht, wie im restlichen Stadtgebiet. Beim Bau kommt, wie schon in vielen anderen Bereichen der Stadt Heringen, das Bohrverfahren zum Einsatz. Dadurch gibt es außer Ab- und Auftauchbohrgruben im Abstand von 150 Metern keine Erdarbeiten und entsprechend werden die vorhandenen Oberflächen nur ganz punktuell von den Arbeiten in Anspruch genommen. Erledigt werden die Bohrarbeiteten von der Firma NWR Bohrtechnik aus Oelsnitz im Erzgebirge.

Sobald die Leerrohre in der Erde sind, werden von der Firma mr.net die Glasfaserkabel eingezogen. „Ist das erledigt, wird die Inbetriebnahme der Anbindung von Kleinensee ganz schnell gehen, weil innerorts schon alles fertig vorbereitet ist“, erklärt Bürgermeister Hans Ries. (red/jce)

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