Sozialpädagogen bleiben in Heimboldshausen

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Heimboldshausen. Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist gesichert. Das Hessische Kultusministerium hat die ursprüngliche Befristung bis Sommer 2015 der Fachschule für Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik aufgehoben.

So werden auch künftig Sozialpädagogen an der Außenstelle der Beruflichen Schulen in Heimboldshausen ausgebildet. Das teilt die Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernentin Elke Künholz mit.

Künholz hatte sich gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt intensiv für eine Entfristung der bisherigen Genehmigung eingesetzt. „Man muss nicht immer nur kampflos zusehen, wie qualifizierte Bildung aus der Region abwandert“, freut sich Künholz über den Erfolg, der auch ein Standortvorteil für jungen Menschen sei, heißt es in einer Pressemeldung.

Der Fachkräftebedarf für Erzieher sei wegen des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für unter dreijährige Kinder enorm. Das Interesse an der Fachhochschule und die Chancen auf einen Arbeitsplatz seien groß. Alle drei Jahrgänge in Heimboldshausen werden inzwischen zweizügig beschult. „Unsere Erzieherinnen und Erzieher sind nicht nur in Waldhessen gefragt, sondern auch in den Nachbarkreisen“, sagt Künholz. In den nächsten drei Jahren werden jährlich etwa 40 Studierende ihre Prüfung ablegen. (kai)

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