Werratalschule und Technische Hochschule Mittelhessen (THM) arbeiten zusammen

Schüler schnuppern ins Studium

Gemeinsam: Prof. Dr. Fabian Tjon (vorne links) und Margret Schulz-Bödicker (vorne rechts) unterzeichneten den Kooperationsvertrag. Dahinter von links die Vorsitzende des Personalrats, Gudrun Sachse und Marianne Börner sowie Christoph Peters (2. von rechts), beide zuständig für Berufs- und Studienorientierung, Lehrerin Andrea Völker (rechts) und Stefanie Kruppa (Mitte) von StudiumPlus. Foto: nh

Heringen/Wetzlar. Die Schüler umfassend über die dualen Studienangebote von StudiumPlus zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, schon während ihrer Schulzeit ein praxisnahes Studium auszuprobieren – das ist das Ziel des Kooperationsvertrages, den StudiumPlus, das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), und die Werratalschule in Heringen jetzt geschlossen haben.

StudiumPlus mit Hauptsitz in Wetzlar hat in Bad Hersfeld eine seiner fünf Außenstellen. Die THM ist die größte Fachhochschule in Hessen, StudiumPlus mit seinem Konzept der engen Verzahnung von Theorie und Praxis der mit Abstand größte duale Anbieter. 1200 Studierende hat StudiumPlus derzeit, 900 in Wetzlar, die anderen an den Außenstellen in Bad Hersfeld, Bad Wildungen, Biedenkopf, Frankenberg und ab kommendem Wintersemester auch in Bad Vilbel. Die Studierenden sind an der THM eingeschrieben und haben gleichzeitig einen Studienvertrag mit einem der Partnerunternehmen.

Wohnortnah ausprobieren

„Das Thema Berufsorientierung hat für uns einen großen Stellenwert“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Margret Schulz-Bödicker bei der Vertragsunterzeichnung in der Werratalschule. Die Informationen über wohnortnahe Studienangebote und die Möglichkeit, ein Studium schon einmal auszuprobieren, seien für die Schüler und Schülerinnen sehr wertvoll.

„Wir bieten im Frühstarter-Programm Schnupperkurse in Business English und Sozialkompetenz an. Diese finden in den Oster- und Herbstferien statt“, sagte Prof. Dr. Fabian Tjon, Direktor im Wissenschaftlichen Zentrum Duales Hochschulstudium und Leiter der Bad Hersfelder Außenstelle. Außerdem können die Schüler in Bad Hersfeld an einem zweitägigen Modul „3D-Druck erleben“ teilnehmen. Sie erwerben dabei sogar bereits so genannte Credit Points, die ihnen für ein späteres Studium angerechnet werden. Zudem haben die jungen Leute beim Frühstarter-Programm die Gelegenheit, ein Partnerunternehmen zu besuchen. (red/ank)

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