Projektzirkus Andre Sperlich gastiert an der Georg-August-Zinn-Schule in Heringen

Schüler in der Manege

Erste Übungen: Drei Tage hatten die Grundschüler Zeit, um die Kunststücke mit den Zirkusfachleuten einzustudieren. Was am Anfang nur mit Hilfestellungen funktioniert, soll nach den Proben wie bei den richtigen Zirkusleuten aussehen. Foto: Stein

Heringen. Die Georg-August-Zinn-Schule in Heringen hat diese Woche den 1. ostdeutschen Projektzirkus Andre Sperlich zu Besuch. Von Dienstag bis Donnerstag üben die Kinder gemeinsam mit den Zirkus-Profis die verschiedensten Zirkusdarbietungen: Von Akrobatik, Seiltanz, Pferde- und Ziegendressur, bis hin zur Zauberei ist alles dabei, was auch in einem „richtigen“ Zirkus mit Zirkusfachleuten als Akteuren zu sehen ist.

Die 300 Schüler der Grundschule werden dabei von den Zirkusfachleuten trainiert, die seit zehn Jahren durch ganz Deutschland ziehen, um den Kinderwunsch, einmal in einem Zirkus aufzutreten, wahr werden lassen.

„Den Schülern bringt das Auftreten in der Manege viel Selbstbewusstsein“, sagt Andre Sperlich über die Vorteile des Projekts. Auch das Sozialverhalten werde durch die Teamarbeit gestärkt. „Außerdem werden die zwei Gruppen altersmäßig gemischt, sodass die älteren Kinder lernen müssen, sich auch auf die Jüngeren zu verlassen“, erklärt Sperlich.

Darüber hinaus werde durch das Projekt die Bindung von Schülern und Lehrern gestärkt, was die Gemeinschaft in der Schule auch nach dem Projekt deutlich verbessere.

Vorstellungen ab heute

Die eingeübten Kunststücke können ab heute an vier Terminen im Festzelt in Heringen angeschaut werden: Am Donnerstag, 16. Juli, ab 17 Uhr, am morgigen Freitag, 17. Juli, ab 17 Uhr und abschließend dann am Samstag, 18. Juli, ab 10 und ab 14 Uhr.

Von Lisa Marie Stein

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