„Die bewegte Pause“ an der Philippsthaler Heinrich-Grupe-Schule fördert Spaß am Sport

Schüler kommen in Schwung

Spaß: Kevin (links) und Ali von der Philippsthaler Heinrich-Grupe-Schule versuchen sich beim Mikado-Spiel. Das soll dazu beitragen, die Feinmotorik zu schulen. Foto: Reymond

Philippsthal. Seit Ende der Sommerferien kommen die Mädchen und Jungen der Heinrich-Grupe-Schule in Philippsthal täglich zwanzig Minuten zusätzlich zum üblichen Sportunterricht in Bewegung.

Für die Initiative „Die bewegte Schulpause“ hat Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer knapp 40 sportliche Übungen und Bewegungsspiele entwickelt, aus denen sich Lehrer und Schüler ihr eigenes Aktivprogramm zusammenstellen können.

Spaß am Sport fördern

Seit Beginn des neuen Schuljahrs trainieren die Grundschüler fleißig und integrieren die Übungen in ihren Schulalltag. Mit der Bewegungsinitiative möchte die Dietrich Grönemeyer Stiftung ein Zeichen setzen gegen den Bewegungsmangel und den Spaß an Sport und Bewegung von Kindesbeinen an fördern. Unterstützt wird das bundesweite Pilotprojekt vom Schuheinzelhändler Deichmann.

Gestern zeigten die Mädchen und Jungen der Schule für Lernhilfe in Philippsthal beispielhaft, wie sie das Bewegungsprogramm an ihrer Schule umsetzen. Mikado und Jenga wurden gespielt. An anderen Stationen wurde Seil gesprungen, es wurde Hampelmann gemacht und es wurden Bälle gegen die Wand geworfen und wieder gefangen. „Es geht darum, Motorik und Feinmotorik bei den Kindern und Jugendlichen zu stärken“, erzählt Lehrerin Helena Bohle.

In einem Klassenraum wurden zudem Entspannungsübungen angeboten.

Weitere Informationen rund um die Initiative sowie das komplette Bewegungsprogramm gibt es unter www.bewegte-schulpause.de

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Von Mario Reymond

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