Tag der offenen Tür in der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage ein voller Erfolg

Sauberes Wasser für Kleinensee

Zum Tag der offenen Tür in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Kleinensee waren viele neugierige Besucher gekommen. Foto: nh

Kleinensee. Viele neugierige Besucher waren zum Tag der offenen Tür in die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage im Heringer Stadtteil Kleinensee gekommen. Dabei hatte sich die Kleinenseer Feuerwehr nicht lange bitten lassen, sondern sofort zugesagt, die Gäste im nahe zur Anlage gelegenen Feuerwehrgerätehaus zu bewirten.

Anlass für den Bau eines neuen Tiefbrunnens waren die unsichere Wasserversorgung über die Quellen Kleinensee und Großensee, sporadische Eintrübungen sowie Belastungen mit Bromacil und Hexazinon, die mit einer gesonderten Technik herausgefiltert werden mussten.

Quellen nicht aufgeben

Allerdings werden auch diese Quellen nicht aufgegeben, um den Brunnen nicht zu überlasten beziehungsweise bei einem Pumpenausfall auch weiterhin die Wasserversorgung gewährleisten zu können. Dies machte Dr. Ralf Kömen von der AWIA Umwelt GmbH deutlich, dessen Institut die aufwändige Aufbereitungsanlage konzipiert hatte. Zuvor hatte Bürgermeister Hans Ries umfassend den Werdegang von seinem ersten Entschluss zu einer neuen sicheren Wasserversorgung für Kleinensee bis heute umfänglich erklärt und allen Beteiligten und hier insbesondere dem Stadtwerkeleiter Heiko Habermann wie auch allen Firmen gedankt.

Insgesamt wurden für den neuen Tiefbrunnen, die notwendige Aufbereitungsanlage sowie die Sanierung des Hochbehälters fast 1,4 Millionen Euro ausgegeben. Rechnet man die neuen Wasserleitungen im Stadtteil Kleinensee noch hinzu, summieren sich die Aufwendungen auf rund 2,15 Millionen Euro seit 2005.

Auch der sanierte Hochbehälter konnte über einen Shuttle-Bus besichtigt werden. Zum Ausklang fand eine Verlosung mit schönen Preisen statt. Glücksfee war Anna-Lena Kamm. (red/ks)

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