Schülerinnen aus dem Kreis ausgezeichnet

Preis für den besten Praktikums-Bericht

Preise fürs Praktikum: Schule-Wirtschaft-Geschäftsführerin Frauke Syring und Schule-Wirtschaft-Vorsitzender Karl Werner Hildebrand mit den Preisträgerinnen Tessa Opfer und Bianca Lauer (vertreten durch ihre Lehrerin Marianne Börner) sowie Susanne Hain, Personalleiterin der Firma Rheinmetall MAN Military Vehicles in Kassel. Foto: nh

Heringen/Rotenburg. Gymnasiastin Bianca Lauer von der Werratalschule Heringen hat den ersten Platz im Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“ belegt. Sie hatte ihr Praktikum im Klinikum Bad Hersfeld absolviert. Bei den Realschülern schaffte es Tessa Opfer von der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg auf Rang drei. Sie war Praktikantin bei der Maßschneiderei Heinrich in Rotenburg.

Die Siegerehrung fand bei Rheinmetall MAN Military Vehicles in Kassel statt.

Die Geldpreise, insgesamt 750 Euro, 50 Euro für den ersten Preis, 40 Euro für den zweiten Preis und 30 Euro für den dritten Preis, hatte der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen zur Verfügung gestellt. Zudem wurde ein Sonderpreis in Höhe von 30 Euro ausgelobt. Eine 15-köpfige Jury aus Pädagogen und Wirtschaftsvertretern bewertete alle eingereichten Praktikumsmappen nach den Beurteilungskriterien Formale Struktur, Inhalt, Kreative Gestaltung und Gesamteindruck.

Insgesamt haben sich nordhessenweit 42 Schulen mit 69 Berichten beteiligt. Alle 19 nordhessischen Sieger haben sich mit ihren Praktikumsberichten für die Wahl zum Hessensieger qualifiziert. Welcher Bericht der beste seiner Schulform in ganz Hessen ist, wird am 30. September in Bad Nauheim verkündet.

Die Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Nordhessen hatte diesen Schülerwettbewerb zum sechsten Mal in Nordhessen für Schüler aller Schulformen veranstaltet, um den Stellenwert des Schülerpraktikums zu unterstreichen und jene dafür zu belohnen, die ihr Praktikum ernst nehmen und es intensiv reflektieren. Die Schüler konnten über ihren Lehrer teilnehmen, der eine Vorauswahl traf und die jeweils beste Arbeit pro Schulform/Schulzweig einreichte.

Die Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Nordhessen existiert seit 1959 und besteht aus sechs regionalen Arbeitskreisen, die ehrenamtlich von Pädagogen geleitet werden. Ziel der Arbeit ist es, eine enge Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft herzustellen sowie ein regionales Lehrerfortbildungsangebot zu schaffen, das gezielt Einblicke in die Arbeits- und Wirtschaftswelt vermittelt. (red/jce)

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