Liste für die Kommunalwahl beschlossen

Manfred Wenk an der Spitze der GfH

Heringen. Die unabhängige Wählergruppe Gemeinsam für Heringen (GfH) hat am Mittwoch ihre Liste für die Kommunalwahl am 6. März 2016 beschlossen.

Spitzenkandidat ist nach dem Willen der Mitglieder Manfred Wenk, der gleichzeitig auch 1. Vorsitzender der Gruppierung ist. Auf den Plätzen zwei und drei folgen René Schaumlöffel, 2. Vorsitzender, und Elfriede Möller.

„Als großes Ziel sehen wir die Konsolidierung des Haushalts, die vom Land Hessen bis spätestens 2017 verbindlich eingefordert wird. Sollte demnach ein ausgeglichener Haushalt nicht erreicht werden, droht beispielsweise eine kräftige Erhöhung der Grund- oder Gewerbesteuer beziehungsweise der Gebühren im Bereich Friedhofswesen und Kindertagesstätten nach Vorgabe durch die Kommunalaufsicht, die von keinem Stadtverordneten beeinflusst werden kann. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden“, erklärt Manfred Wenk.

Aufgrund dieser Tatsache verbiete es sich, Wahlversprechen im investiven Bereich zu machen, die möglicherweise aufgrund der finanziellen Situation nicht verwirklicht werden könnten. Darin spiegele sich auch das Vorgehen der GfH wider, für transparente, bürgernahe und ehrliche Politik stehen zu wollen. Das Wohl der Stadt und der Bürger stehe für Gemeinsam für Heringen absolut im Vordergrund.

Dazu gehöre auch, dass die GfH sich nicht an partei- und machtpolitischen Scharmützeln beteiligen werde, da dies den eigenen Grundsätzen zuwiderlaufen und den Bürgern schaden würde.

„Wir wollen uns als GfH in allen Belangen auf eine sachliche Diskussion mit allen Parteien und Gruppierungen in der Stadtverordnetenversammlung, aber auch mit den Bürgern einlassen. Der frische Wind, den wir mitbringen, soll für ein Klima des gegenseitigen Vertrauens in den Gremien der Stadt Heringen sorgen“, führt Wenk weiter aus.

Er weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Mitgliederversammlungen der GfH auch Nichtmitglieder gern gesehen sind, „um an der politischen Willensbildung teilzuhaben und mit uns zu diskutieren. Damit geben wir den Bürgern, die nicht in den Gremien der Stadt Heringen und den politischen Gruppierungen vertreten sind, die Möglichkeit, sich und ihre Meinung dennoch einzubringen.“ (red/rey)

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