Land unter an Werra und Haune

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Heringen. In Heringen wurde die Hochwasserlage am Samstagvormittag im Innenstadtbereich rund um die Brückenapotheke kritisch. Hier stieg das Wasser der Werra stark an und drückte in die Keller und Garagen. Weite Teile der Wiesen und Auen an der Werra waren eine einzige Seenlandschaft.

Die Feuerwehr war laut Aussage von Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Pfromm dabei und füllte Sandsäcke am Bauhof und brachte diese zur Brückenapotheke zum Abdichten der Garagentore und Türen. Auch die Nachbargrundstücke wurden mit Sandsäcken versorgt. Im Heringer Stadtteil Kleinensee verschärfte sich die Lage derart, dass in den tiefer gelegenen Teilen des Ortes der schon gestern entstandene See bedrohlich anschwoll. Die Grundstücke mit den Gartenlauben wurden vom steigenden Wasser überflutet und auch einige Keller und Garagen liefen voll.

Der überflutete Hof der Brückenapotheke in Heringen

Auch in der Gemeinde Hauneck sind die Ortsteile Unterhaun und Oberhaun vom steigenden Hochwasser der Haune betroffen. Hier musste die Feuerwehr mit Pumpen einige Keller und Garagen auspumpen, bzw. den Wasserstand solange konstant halten, bis der Pegel der Haune wieder zu sinken begann.

In Philippsthal sind die Feuerwehren alarmiert und im Hochwassereinsatz entlang der Werra.

Mehr als dummer Jungenstreich

Weil die Landstraße von Heimboldshausen nach Heringen zwischen der Brücke über die Werra und dem Bahnübergang wegen Überflutung mit Sperrschildern für den gesamten Verkehr gesperrt wurde, räumten einige unbelehrbare und leichtsinnige Autofahrer die Sperranlage einfach beiseite. (GM)

Hochwasserlage an Werra und Haune

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