Produktion in Hattorf und Unterbreizbach betroffen

Kurzarbeit bei K+S ab dem 1. April

Philippsthal. Die Produktion an den K+S-Standorten Hattorf und Unterbreizbach wird ab dem 1. April vorübergehend eingestellt.

Grund sind die geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und die damit verbundene Limitierung der Salzabwässer in die Werra.

Bis zur Entscheidung im Sommer über die von K+S beantragte Fortsetzung der Versenkung unter die Erde bis Ende 2021 steht dem Unternehmen dieser dringend benötigte Entsorgungsweg nach der im Dezember 2015 vom Regierungspräsidium Kassel erteilten Übergangsregelung nur sehr begrenzt zur Verfügung. Die Entsorgung salzhaltiger Abwässer muss seither eng an der Wasserführung der Werra und dem Fassungsvermögen der vorhandenen Stapelbecken ausgerichtet werden.

Für die 650 betroffenen Mitarbeiter an den hessischen Standorten Hattorf und Grube Hattorf-Wintershall sowie die 300 Mitarbeiter an den thüringischen Standorten Unterbreizbach und Merkers wird Kurzarbeit in Anspruch genommen. Am Standort Wintershall kann die Produktion zunächst noch fortgesetzt werden.

„Der jetzt eingeleitete Schritt ist leider unumgänglich. Wir sind uns bewusst, dass wir den Mitarbeitern in der jetzigen Situation viel abverlangen und bitten um deren Verständnis“, sagt Werksleiter Roland Keidel. (red/rey)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare