Staatssekretär Mark Weinmeister beim Neujahrsempfang der Heringer CDU

Kraft für Kommunalwahlkampf

Sprachen zu den Heringer Christdemokraten: Von links CDU-Fraktionsvorsitzender Eckhard Bock, K+S-Werksleiter Christoph Wehner, Staatssekretär Mark Weinmeister, Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt, Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Anneliese Golez, CDU-Kreisvorsitzender Timo Lübeck. Foto: nh

Wölfershausen. Volles Haus bei den Heringer Christdemokraten zum Neujahrsempfang in Wölfershausen. In ihrer Eröffnungsrede ging die Stadtverbandsvorsitzende Anneliese Golez auf die anstehenden Aktivitäten der Heringer CDU in 2016 ein. In ihrem kurzen Ausblick betonte sie die Notwendigkeit, alle Kraft und viel Engagement in den Wahlkampf für Kommunalwahl im März zu investieren.

Mark Weinmeister, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten in Hessen, gab in seiner Rede einen Einblick in viele Bereiche seiner landespolitischen Tätigkeit. So erläuterte er Probleme in Bezug auf den demographischen Wandel und das Entgegenwirken der Landesregierung. Auch zur aktuellen Flüchtlingspolitik, Problemen und Auswirkungen, nahm der Festredner Stellung.

Auf Positives und Negatives des kommunalen Finanzausgleichs ging der ebenso ein wie auf die Problematik der ehrenamtlichen Tätigkeit. „Die Grundströmung der parlamentarischen Demokratie zu beachten ist unerlässlich, trotz oder gerade wegen der weitreichenden Befugnisse, mit denen die Bürgermeister in Hessen ausgestattet sind“, führte Weinmeister aus. Die Probleme von K+S spielten in seiner und allen nachfolgenden Reden eine große Rolle. Für den Erhalt des Bergbaus in Hessen und der Arbeitsplätze in der Kaliindustrie setze sich demnach auch die Landesregierung ein.

Die Lage von K+S

Die Lage von K+S auf dem Weltmarkt und die Auftragssituation waren die Schwerpunkte der Rede von K+S-Werksleiter Christoph Wehner. Er ging vordringlich auf die Thematik der Versenkgenehmigung und deren Auswirkungen auf die Werke im Werratal ein. Ziel müsse es sein, den Fortbestand aller drei Standorte an der Werra zu sichern. Nur so könne der Wohlstand im Werratal weiter gewährleistet werden.

Der CDU-Vorsitzende Timo Lübeck, der auch die Grüße des Landrates überbrachte, verdeutlichte die Notwendigkeit des persönlichen Einsatzes im aktuellen Wahlkampf und der täglichen politischen Arbeit – haupt- und ehrenamtlich. Nur so könne auf der positiven Entwicklung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg aufgebaut werden.

Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich und Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt unterstrichen in ihren Grußworten, dass auch der Bund für die Länder kämpfe. So stelle der Bund in 2016 gemeinsam mit dem Land Hessen zusätzlich eine Milliarde Euro für die Kommunen in Hessen bereit.

Eckhard Bock gab im Anschluss einen Einblick in die Arbeit der CDU-Fraktion im Stadtparlament. Er stellte die bestehenden und sich verschärfenden Probleme in der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister dar. Bocks Ausführungen zum Schuldenstand der Stadt Heringen hätten neben vielen Anwesenden auch den Staatssekretär erschrecken lassen. (red/rey)

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