Staatsanwaltschaft: Peta-Vorwürfe nicht bestätigt

Stallbrand: Kein Hinweis auf Brandschutz-Mängel

Flammeninferno: Im Februar war dieser offene Viehunterstand auf dem Philippsthaler Siechenberg abgebrannt. Die Staatsanwaltschaft hat keine Hinweise auf mangelnde Brandschutzmaßnahmen. Archivfoto: Eisenberg

Philippsthal/Fulda. Nach dem Brand eines Viehunterstandes auf dem Philippsthaler Siechenberg am 8. Februar dieses Jahres hat die Staatsanwaltschaft Fulda keine Hinweise darauf, dass der Tod von 22 Rindern durch mangelnde Brandschutzmaßnahmen in Kauf genommen wurde.

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Diesen Vorwurf hatte die selbsternannte Tierrechtsorgnaisation Peta erhoben und Anzeige erstattet (unsere Zeitung berichtete). Harry Wilke, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Fulda, bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass das Verfahren eingestellt wurde. Bei dem Feuer war der außerhalb des Ortes gelegene offene Viehunterstand mit Strohlager komplett niedergebrannt. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist nach wie vor unklar. Die Polizei schließt weder einen technischen Defekt noch vorsätzliche Brandstiftung aus. Die Ermittlungen wurden mangels Hinweisen auf einen Verursacher eingestellt. Die Vermutung, der vom Brand betroffene Landwirt sei für den Tod der Tiere verantwortlich, hat sich laut Staatsanwaltschaft nicht bestätigt.

Peta hat regelmäßig nach Medienberichten über Stallbrände, bei denen Tiere ums Leben kamen, Anzeige erstattet. Die Organisation, die jegliche Nutztierhaltung ablehnt, bezieht sich dabei auf angebliche Brandschutzmängel und unzureichende Verordnungen. In ihren Pressemitteilungen propagiert die Organisation in diesem Zusammenhang die vegane Lebensweise. (jce)

Stall bei Philippsthal abgebrannt

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