RP fordert Stadtverordnete zum Handeln auf

Kanalbauprojekte schnell umsetzen

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Heringen. Die Heringer Stadtverordneten müssen morgen Abend während ihrer Sitzung Nägel mit Köpfen machen und die Kanalerneuerung in den Bereichen „Am Heinerberg“ und „Wölfershäuser Straße“ in Heringen sowie „Am Biegenrain“ im Stadtteil Herfa mit Beschlüssen auf den Weg bringen. Das hat Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke nach Rücksprache mit der Oberen und der Unteren Wasserbehörde abgeklärt und die Stadt hierüber am 24. März vorab per Fax informiert.

Danach dürfe es keinerlei Verzögerungen mehr bei der Projektumsetzung geben. Vertreter von CDU, SPD und UL (CSU) hatten mit Blick auf die Finanzen der Stadt einen Aufschub der Arbeiten bis zum Jahr 2021 erreichen wollen, um den für 2017 geforderten Haushaltsausgleich nicht zu gefährden. In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hatten die Vertreter der CSU-Fraktion ihre Entscheidung im Stadtparlament von der Stellungnahme des RP abhängig gemacht.

Nach den Worten Lübckes bestehe im Bereich Heinerberg und Wölfershäuser dringender Handlungsbedarf, weil über das alte Kanalnetz die Kläranlage erheblich mit Chlorid belastet wird. Dort müsste dringend ein Abwassertrennsystem installiert werden. Das war so schon im Dezember 2010 von der Unteren Wasserbehörde festgestellt worden, die eine Entwurfsplanung der Stadt geprüft hatte. (rey)

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