Frauenchor 1955 Philippsthal feierte Geburtstag mit musikalischen Gästen

60 Jahre und gar nicht leise

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Blumen: Die Erste Beigeordnete Bärbel Führer (vorne links) und Bürgermeister Ralf Orth (vorne rechts) verteilten Rosen an die Mitglieder des Philippsthaler Frauenchors 1955. Dagmar Reuber (links neben Bürgermeister Orth) wurde außerdem mit dem „Goldenen Philippsthaler“ ausgezeichnet. Foto: Henning

Philippsthal. Unter dem Motto „60 Jahre und kein bisschen leise“ hat der Frauenchor 1955 Philippsthal mit einem Konzert in der von Rainer Rössner toll geschmückten Kreuzberghalle den Abschluss seines Jubiläumsjahres gefeiert.

Die Besucher wurden gleich zu Beginn gesanglich mit einem Philippsthal-Lied begrüßt. Solistisch angestimmt wurde dies von Petra Lotz, die auch die Konzert-Gesamtleitung inne hatte. Angekündigt wurden die Künstler durch Moderator Manfred Bott.

Bürgermeister Ralf Orth verteilte nach seiner Rede Rosen an die Damen des Jubiläumschores, assistiert von der ersten Beigeordneten Bärbel Führer. Weiterhin hatte er die ehrenvolle Aufgabe, Dagmar Reuber mit einer Urkunde und dem „Goldenen Philippsthaler“ auszuzeichnen. Reuber ist seit 1956 aktive Sängerin. Sie bekleide seit 1977 das Amt der Vorsitzenden und weitere zahlreiche Ehrenämter.

Der Frauensingkreis aus Wehrshausen gratulierte mit Liedern wie „Lieber Mann im Monde“ und „This little Light of mine“. Zusammen mit den Damen aus Philippsthal bildeten sie einen stimmgewaltigen Chor, der nicht nur Klassik sondern auch Pop kann.

Auch der Männerchor 1893 Philippsthal gratulierte mit dem schmissigen „Freunde lasst uns singen“ und „Musikanten spielen auf“. Sie hatten sofort das Publikum auf ihrer Seite.

Tolle Stimmung

Bei der „Mexikanischen Serenade“ konnte Dirigent Klaus Enders sein Temperament vor dem Klavier kaum noch zügeln. Auch der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Philippsthal war zum Geburtstag des Frauenchors gekommen. Er hatte jede Menge anspruchsvolle Lieder im Gepäck. Solche, die beweisen, dass ein Posaunenchor nicht nur in der Kirche zu Hause ist. Unter der Leitung des musikalischen Multitalentes Thomas Martens bliesen sie Märsche, Oldies, ein Beatles-Medley und „Nessaja“, einen Song aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay.

Nach der Pause wurde es dann spirituell. Die beiden Frauenchöre entführten die begeisterten Zuhörer in die Welt des Gospels. Mit „Amen“ oder „Halleluja“ animierten sie alle zum mitklatschen und zum mitgrooven. Begleitet wurden die Damen von Dirk Reuber am Klavier. Bei „Oh happy Day“ hatte dann Sandra Noll ihren großen Auftritt. Mit ihrer dunklen Soulstimme überzeugte sie alle und es hielt niemanden mehr auf den Stühlen. Zum Abschluss wurden dann noch „Ein schöner Tag“ angestimmt. Und der Posaunenchor sorgte mit „Amacing Grace“ für Gänsehaut bei vielen Besuchern. (hh)

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