DRK-Rettungswache 2 in Heimboldshausen präsentierte sich bei einem Tag der offenen Tür den Besuchern

20 Jahre „Blaulichtexpress“ im Werratal

Ein starkes DRK-Team in Heimboldshausen: Dr. Matthias Lotz (DRK-Kreisverbandarzt), Björn Wettlaufer (Leiter Rettungsdienst und Prokurist), Markus Dammer, Rüdiger Wolf, Marco Wenderoth, Helmut Schäfer, Dominik Schäfer, Dirk Nollmeier, Torsten Ossig, Matthias Claus, Marco Schäfer (Rettungswachenleiter), Korinna Schulz-Krüger, Anneliese Schmidt und Anja Becker. Fotos: Konopka

HEIMBOLDSHAuSEN. Seit 20 Jahren gibt es die DRK-Rettungswache 2 in Heimboldshausen. Sie liegt direkt an der B 62. Am Sonntag wurde das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Der „Blaulichtexpress“-Fahrer und Rettungsassistent Marco Wenderoth drehte mit Besuchern auf dem Beifahrersitz seine Runden. Lola-Marie Griebel (6) und Anneliese Schmidt fuhren als erste mit.

Rettungswachenleiter Marco Schäfer erinnert sich an die größten Einsätze auf der A 4 zu Zeiten des Mauerfalls. „Wegen des starken Verkehrs waren damals die meisten Unfälle zwischen Friedewald und Bad Hersfeld.“ Begonnen hatte für die DRK-Mitarbeiter alles mit Diensten von zu Hause aus in Heringen. Später wurde die Rettungswache im Gebäude des Ortsvereins in Heringen stationiert. Zum Jahreswechsel 1991/92 zog die Rettungswache dann nach Heimboldshausen um. Zuerst an die Eisenacher Straße 36. Da sich das Gebäude als ungeeignet herausstellte, wurde 1995 die neue Rettungswache gebaut, die im August eingeweiht wurde. Sie besteht aus einem Fertigteilhaus und einer großen Garage für die beiden Einsatzfahrzeuge (RTW).

Einsatz auch unter Tage

„Ein Rettungswagen ist rund um die Uhr im Einsatz, der andere in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr“, erzählt Schäfer. Der Einsatzbereich erstreckt sich von den Großgemeinden Heringen, Philippsthal, Hohenroda, Schenklengsfeld bis Friedewald. Ebenso gehören die Autobahnabschnitte der A 4 von Friedewald Richtung Bad Hersfeld sowie Richtung Hönebach dazu, aber auch Einsätze im Wartburgkreis kommen vor. Marco Schäfer: „Bei K+S sind wir auch schon unter Tage mit eingefahren, wenn es schwerwiegende Unfälle waren.“

Dr. Matthias Lotz (DRK-Kreisverbandarzt) und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Leyendecker ehrten die Rettungsassistenten Rüdiger Wolf und Matthias Claus zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Rettungsdienstleiter Björn Wettlaufer freute sich mit ihnen über die gute Zusammenarbeit.

Mit viel Eigeninitiative und oft in der Freizeit wurde die Rettungswache zu dem, was sie heute ist: Eine Rettungswache in der sich jeder Mitarbeiter wohl fühlt und die auf dem neusten Stand ist. Zum Team gehören neben dem Leiter Marco Schäfer noch Marco Wenderoth, Rüdiger Wolf, Markus Dammer, Helmut Schäfer, Dominik Schäfer, Dirk Nollmeier, Torsten Ossig, Anja Becker, Matthias Claus, Anneliese Schmidt (die „gute Seele“) und Korinna Schulz-Krüger. Durch ständige Fortbildungen halten die DRKler ihr Wissen und Können auf einem hohen Niveau. „So ist eine optimale Versorgung bei durchschnittlich drei Einsätzen am Tag gewährleistet“, sagt Marco Schäfer.

Von Ludger Konopka

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