Theater-AG an der Werratalschule wieder beleben

Iliev sieht sich als Partner der Schulen

Daniel Iliev. Foto: nh

Heringen. Die vergangenen Wochen nutzte der Bürgermeisterkandidat Daniel Iliev dazu, um sich vollumfänglich beim Lehrerkollegium, den Schülern sowie Elternvertretern über die Gegebenheiten der Werratalschule zu informieren. Als ehemaliger Schüler der Werratalschule will er sich dafür einsetzen, die Einzigartigkeit, was Angebote, individuelle Förderung und nicht zuletzt die familiäre Atmosphäre der Werratalschule sowie der weiteren Heringer Bildungseinrichtungen anbelangt, auch in Zukunft beizubehalten.

Es sei ein Husarenritt, erklärten ihm Lehrer, außerhalb der Stadt Eltern und deren Kinder für die Schule zu begeistern. Nur dem Engagement des Kollegiums sei es zu verdanken, dass die Schülerzahl stabil bleibe. Hier sichert Iliev seine Unterstützung zu: „Ich kann mich noch sehr gut an unsere Proteste vor einigen Jahren erinnern, als wir erfolgreich die Schließung der Oberstufe abwenden konnten. Soweit darf es nie wieder kommen.“ Insbesondere will er dies durch Partnerschaften mit den Nachbarkommunen, Werbemaßnahmen und Förderungen bei Projekten bewerkstelligen.

„Unsere Werratalschule besitzt mit ihrem breiten, innovativen und einzigartigen Angebot ein Alleinstellungsmerkmal und eine enorme Strahlkraft in unserer Region. Das soll auch so bleiben. Wenn wir alle gemeinsam – die Schule und die Stadt – an einem Strang ziehen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir zukunftsfähig bleiben. Für diese Interessen werde ich mich immer beim Kreis und dem Land einsetzen“, verspricht Iliev.

Überregional bekannt

Am Herzen liegt Iliev vor allem die Wiederbelebung der Theater-AG. Iliev war während seiner Schulzeit selbst begeisterter Darsteller, weswegen er mit Wehmut auf diese – in seinen Augen – kulturell unverzichtbare Institution zurückblicke: „Die hinterlassene Lücke wird nur schwer zu füllen sein, das ist allen klar. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht weitergehen sollte.“ Iliev werde Eltern, ehemalige Lehrer und die aktuelle Lehrerschaft massiv umwerben, damit die Theater-AG weitergeführt werde. Diese überregional bekannte Institution dürfe nicht brach liegen. Dafür werde er ab Februar auch den engen Kontakt zum neuen Schulleiter suchen. Das Motto müsse auch weiterhin lauten: „The Show must go on“. (red/rey)

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