Philippsthaler Gemeindevertreter stärken K+S

Haldenfläche darf verdoppelt werden

Philippsthal. Die Philippsthaler Gemeindevertreter haben dem bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren zur Vergrößerung der Kali-Halde am K+S-Standort Hattorf zugestimmt.

Demnach soll die Halde fast doppelt so groß werden, als sie bisher schon ist.

Die Halde erstreckt sich aktuell auf einer Grundfläche von 82 Hektar südwestlich von Philippsthal in Richtung Oberbreitzbach. Ihre Fläche soll nach Vorgaben in den Genehmigungsunterlagen um 72 Hektar fast verdoppelt werden – in westlicher Richtung nach Ausbach und Ransbach.

Die Rückstände aus dem Kalibergbau sollen auf eine Maximalhöhe von etwa 180 Meter aufgeschüttet werden. Zusätzliche fünf Hektar sind eingeplant für einen 25 Meter breiten Schutzstreifen rund um die Halde, ein Rückhaltebecken und weitere Anlagen.

Produktionsstandort sichern

„Alle Gemeindevertreter haben für diesen Antrag gestimmt, um die K+S-Betriebssicherheit für weitere 25 bis 30 Jahre zu gewährleisten. Wir alle wollen dem Unternehmen weiter die Möglichkeit geben, hier zu produzieren“, sagte Bürgermeister Ralf Orth. (rey)

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