Philippsthaler Gemeindevertreter beschließen Spielplatzsanierung und Parkbuchten

Das Freibad weiter aufwerten

+

Unterneurode. Entlang der Tennisplätze hinter dem Schwimmbad in Philippsthal sollen im kommenden Jahr zwölf weitere Parkplätze entstehen. Dafür haben die Philippsthaler Gemeindevertreter mit großer Mehrheit 140 000 Euro an zusätzlichen Ausgaben am Montagabend während ihrer Sitzung im Waltradeberghaus in Unterneurode beschlossen.

Für den Straßenbau „Am Bad“ in Philippsthal hatten die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung im Juli bereits 370 000 Euro bewilligt und in den Haushalt 2016 aufnehmen lassen. Neben den zwölf Längsbuchten waren bereits im Juli zehn neue Pkw-Stellplätze bei den Planungen berücksichtigt worden. Damit die neuen zwölf Parkplätze auch tatsächlich verwirklicht werden können, muss eine Hainbuchenhecke weichen. Um die Stellplätze bauen zu können, müssen große Winkelelemente verbaut werden, denn der Hang hin zu den Tennisplätzen fällt steil ab. Der Höhenunterschied zwischen Tennisplätzen und der Fahrbahn beträgt etwa zwei Meter.

Von den zusätzlichen Kosten in Höhe von 140 000 Euro müsste die Gemeinde 85 000 Euro tragen. 55 000 Euro Landeszuschuss würde es geben. Von den ursprünglich veranschlagten 370 000 Euro entfallen 227 000 Euro auf die Marktgemeinde. 143 000 Euro werden vom Land übernommen. Für das neue Gesamtpaket „Straßenbau am Bad“ muss die Marktgemeinde eigenständig 312 000 Euro berappen. Der Zuschuss des Landes Hessen wird in einer Höhe von 198 000 Euro erwartet.

Im Freibad selbst soll im kommenden Jahr auf Antrag der SPD der Spielplatz neu gestaltet werden. Gescheitert waren hingegen die Freien Wähler mit ihrem Antrag, zwei mobile Umkleidekabinen für das Sportbad anzuschaffen. Auch ein Zusatzantrag der CDU, eine weitere Warmdusche im Bad zu installieren, wurde abgelehnt.

Beschlossen wurden von der Gemeindevertretung einstimmig 23 339 Euro für Ingenieurleistungen im Zuge der Gehwegerneuerung an der Kreisstraße 10 in Gethsemane. Wenn der Landkreis eventuell im kommenden Jahr die Straße sanieren wird, dann möchte die Marktgemeinde parallel dazu die Bürgersteige herrichten.

Für die Renovierung der Orangerie im kommenden Jahr gewährte das Gemeindeparlament außerplanmäßig 180 000 Euro. Noch einmal 93 300 Euro überplanmäßige Ausgaben für die brandschutztechnische Ertüchtigung der Kreuzberghalle beschlossen die Gemeindevertreter ebenfalls. Und um das Rathaus im Schloss technisch auf den neusten Stadt zu bringen, wurden 106 000 Euro überplanmäßig gewährt.

Dieses Geld soll unter anderem dafür verwendet werden, um die Beleuchtung in den Verwaltungsräumen auf LED-Technik umzustellen. Im Anschluss an diese Arbeiten sollen Wartungsverträge abgeschlossen werden, um nicht schon bald wieder vor einem unerwarteten Kostenberg zu stehen.

Von Mario Reymond

Kommentare