Jubiläumslauf und Festkommers zur 725-Jahrfeier des Philippsthaler Ortsteils Röhrigshof

Der Förderturm verbindet

Rasant um die Kurve: Die Teilnehmer des Schülerlaufs starten auf dem Festgelände am Minigolfplatz auf die 725 Meter lange Strecke. Die Läufe bildeten den sportlichen Auftakt zum 725-jährigen Ortsjubiläum. Fotos: Henning

Röhrigshof. Eigentlich feiern die Röhrigshofer schon das ganze Jahr über ihr 725-jähriges Ortsjubiläum. Am Wochenende war jetzt endlich die richtig große Feier an der Reihe.

Der Freitag begann sehr sportlich, die Läufer und Nordic-Walker kamen auf ihre Kosten. Etwa 119 Läufer starteten bei tropischen Temperaturen an der Minigolfanlage, um die 7,25 Kilometer zu bewältigen. Die Schüler liefen 725 Meter. Organisator der Laufveranstaltung war Andres Kolb. Als Zeitnehmer fungierten „Hotzi“ Heiko Pfaff und seine Frau Patricia aus Gethsemane. Anschließend spielte die Band Salty Creek. Am Samstagabend fand der Festkommers statt. Karl-Rainer Simon vom Festausschuss begrüßte die zahlreich angereisten Gäste und Abordnungen der einzelnen Vereine, die Mitglieder der Gemeindevorstände und die Fraktionsvorsitzenden ebenso wie den ehemaligen Pfarrer von Heimboldshausen/Gethsemane Christoph Rode und die Sponsoren. In seiner Begrüßungsrede ging er auf die Bedeutung des Jubiläumsplakates ein, denn mit dem hierauf abgebildeten Förderturm und dem Kaliberg wolle man auch hier die Verbundenheit zu K+S ausdrücken. Viele Aktionen im Jubeljahr wurden durch K+S unterstützt, wie die Werksbegehung oder die Besteigung des „Monte Kali“. Auch die lange Vorbereitungszeit für das Jubiläumsjahr von etwa 17 Monaten und 20 Sitzungen wurden von Simon erwähnt. „Es war eine spannende und erlebnisreiche Zeit, in der die einzelnen Vereine noch näher zusammengerückt sind“, schwärmte Simon.

Ein ganz besonderer Gast wurde dann noch extra begrüßt: Der 92 Jahre alte Werner Landeck, der noch sehr intensiv an der Ortschronik mitgewirkt hat. Mit einer Urkunde und einem Präsent wurde er hierfür geehrt. Auch Ortschronist Peter Göbel wurde mit einer Urkunde bedacht und er präsentierte an diesem Abend auch gleich den dritten Teil der Dorfchronik „Die Geschichte der Höfe von Röhrigs“. Bestellt werden kann dieses Exemplar bei Göbel direkt unter 06620/1601. Grußworte sprachen Bürgermeister und Schirmherr Ralf Orth, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, der Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke, Rolf Dorsch vom Vereinsring, Andreas Nennstiel, der Vorsitzender der Gemeindevertretung, Uwe Kondziella von der Werbegemeinschaft und Klaus-Dieter Erbe. Der hatte kein „Flachgeschenk“ wie seine Vorredner dabei, sondern einen Gutschein für eine Parkbank, welche dann auf seinem ehemaligen Grundstück in Röhrigshof aufgestellt werden soll. Nach dem offiziellen Teil konnte zu den flotten Klängen des Alleinunterhalters Stefan Neukum aus Wanfried noch ausgiebig geschwoft werden.

Von Heike Henning

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