HR-Fernsehen drehte im Philippsthaler Schlosspark für neue Serie zur deutschen Einheit

Per Floß zu den Grafen

Im Fokus der Kamera: Moderator Holger Weinert (mit Mikrofon) interviewt im Philippsthaler Schlosspark den Herzbuben Wilfried Gliem und Bürgermeister Ralf Orth. Fotos: Henning

Philippsthal. Prominenter Besuch hatte sich bei Michael Schneider, dem Büroleiter der Gemeindeverwaltung Philippsthal, in dieser Woche angekündigt.

Holger Weinert, bekannt als Moderator der Hessenschau, kam mit einem Kamerateam zu den Landgrafen. Anlässlich 25 Jahren deutscher Einheit produziert das Hessenfernsehen eine neue Serie. Unter dem Titel „Werra-Floß-Partie“ sind zwei, eventuell auch drei Ausgaben geplant, die ab dem 25. August ab 19.30 Uhr in der Hessenschau gezeigt werden sollen.

Holger Weinert hatte für die Dreharbeiten die Wildecker Herzbuben und Alexis Prinz von Hessen nach Philippsthal eingeladen. Den Anfang der Rundreise machte eine Floßfahrt auf der Werra bei Vacha, an der auch Bürgermeister Ralf Orth und einige Vertreter der Gemeindegremien teilnahmen. Nach einer zünftigen Stärkung in Form von Schmandkuchen und „Stracken“ in der Orangerie zog der völlig begeisterte Holger Weinert mit seinem Gefolge über den neu gestalteten Schlossinnenhof in die Kirche ein. Hier wurde er von Pfarrerin Rita Stückrad-Frisch begleitet, die ihm allerlei Interessantes zur Historie erklärte. Als Krönung durfte der Moderator noch die Familiengruft des Philippsthaler Landgrafen besichtigen.

Alexis Prinz von Hessen, dessen Vorfahren im Philippsthaler Schloss gelebt hatten, fachsimpelte eifrig mit dem Ortschronisten Klaus-Dieter Radick und gab Holger Weinert Einblicke in seine Erinnerungen an das „alte unsanierte Schloss“.

Nach dem Rundgang durch den von der Gemeindeverwaltung durften sich Holger Weinert und Alexis Prinz von Hessen in das goldene Buch von Philippsthal eintragen und bekamen von Ralf Orth ein Präsent als Erinnerung an diesen Tag überreicht.

Den Abend und die Nacht verbrachten die Fernsehleute in Zelten auf der Werrainsel, wo sie vom VfL Heimboldshausen verköstigt und durch die Band Salty Creek „in den Schlaf gesungen“ wurden.

Von Heike Henning

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