Gemeindefeuerwehrtag in Gethsemane

Die Feuerwehr live erleben

Kein Schaumschläger: Bürgermeister Ralf Orth legt mit den Philippsthaler Wassertropfen einen Schaumteppich. Fotos: Henning

Gethsemane. Der Gemeindefeuerwehrtag der Marktgemeinde Philippsthal ist dieses Jahr durch die Wehr Gethsemane ausgerichtet worden. Gleich am Morgen starteten gemischte Mannschaften der Einsatzabteilungen der Feuerwehren Philippsthal zu einer Orientierungsfahrt.

Mit einer Karte und den notwendigen Koordinaten ausgestattet setzten sich vier Teams mit ihren Feuerwehrautos in Bewegung, um die einzelnen Anlaufpunkte zu finden. An diesen galt es dann die angedachten Übungen nach Punkten zu absolvieren. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter wurden zum Beispiel ein Löschangriff, eine Leiterübung oder das Beherrschen der Knoten und Stiche vorgeführt.

Erwähnenswert hierbei ist, dass zu den Teams auch Jugendfeuerwehrmitglieder gehörten. Die Mädels und Jungs ab 14 Jahren sollen hierbei schon mal vermittelt bekommen, was sie dann später in der Einsatzabteilung erwartet. Als Preis bekam jedes Team einen Schwimmkörper für den Saugkorb geschenkt.

Nachdem dann am Nachmittag die Gastwehren eingetroffen waren, folgte die Begrüßung durch Steffen Borneis, Wehrführer von Gethsemane. Weitere Grußworte kamen von Bürgermeister Ralf Orth, Gemeindebrandinspektor Holger Klotzbach und seinem Stellvertreter Reiner Horst. Kreisbrandmeister Matin Orf verlieh im Anschluss an seine Rede das silberne Brandschutzehrenzeichen an Anke Sieling von der Wehr Gethsemane. Der stellvertretende Kreisverbandvorsitzende Marco Kauffunger zeichnete Horst Haudel und Manfred Göbel von der Wehr Röhrigshof für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr aus.

Nach dem offiziellen Teil durften dann die Philippsthaler Wassertropfen den zahlreich erschienenen Gästen zeigen, was sie von ihren Betreuern schon alles gelernt haben. Die Kleinen suchten sich aus dem Publikum Paten für ihre Übungen aus und einer entschied sich für Bürgermeister Ralf Orth. Dieser dufte sich dann mit dem Schaumstrahlrohr so richtig ins Zeug legen. Wer Lust und Laune hatte, wurde noch mit dem Feuerwehrauto durch Gethsemane gefahren oder suchte die Abkühlung am Bierpilz. Den Gemeindefeuerwehrtag nutzten die Jagdgenossen von Unterneurode/ Gethsemane auch gleich, um ihre jährliche Versammlung abzuhalten und am Gut Schneider hatte in den Vormittagsstunden die 21. ADAC-Opel-Classic einen Zeitmesspunkt aufgebaut. So rollten an dem Tag auch noch ca. 80 Oldtimer durch Gethsemane.

Von Heike Henning

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