Investorengruppe aus Dubai plant Freizeitpark in Heringen – Stadtverordnete entscheiden

Ein Feriendorf für Scheichs

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Die Salzhalde wäre sicherlich ein interessantes Ausflugsziel für die Gäste aus der arabischen Welt.

Heringen. Schon bald könnte in der Werrastadt auf einer großen städtischen Fläche hinter dem Fritz-Kunze-Bad und der Tennishalle ein Freizeitpark für Gäste aus der arabischen Welt entstehen. So plant ein in Düsseldorf ansässiger Vertreter einer Investorengruppe aus Dubai den Bau von 30 bis 80 Ferienhäusern in drei Ausbauvarianten auf den noch zu erschließenden städtischen Grundstücken.

Nach zwei Ortsterminen mit einem Verkaufsmitarbeiter der Firma Massahaus aus Kassel am 9. Juli und dem Investorenvertreter aus Düsseldorf am 6. August hat sich der Magistrat der Stadt Heringen bereits dazu entschieden, ein solches Vorhaben ermöglichen zu wollen.

Bebauungsplan ändern

Jetzt sind aber erst einmal die Stadtverordneten während ihrer nächsten Sitzung am 10. September in Herfa am Zuge. Sie müssten der Änderung des Bebauungsplans „Freizeitpark“ auf den als Sondergebiete Camping und Tennis ausgewiesenen Flächen zustimmen.

Sollte es inhaltlich keine Einwände geben und der Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung gefasst werden, müsste der Investor im Anschluss eine Erklärung zur Übernahme der Kosten für die Erschließung der Flächen vorlegen.

Bürgermeister Hans Ries möchte aktuell keine Prognose abgeben, ob dieses Projekt auch tatsächlich gelingen wird. „Das macht zwar alles einen sehr seriösen Eindruck und hat sich auch schon sehr konkret angehört, aber über die möglichen Umsetzungschancen kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt nun wirklich nichts sagen“, erklärt das Stadtoberhaupt.

„Die Chance ergreifen“

Allerdings müsse eine Stadt wie Heringen eine solche Chance ergreifen, wenn sie sich biete. Nach den ihm vorliegenden Informationen sollen die künftigen Ferienhäuser auf Messen vermarktet werden und möglichst an Menschen aus den arabischen Staaten veräußert werden.

„Ich glaube schon, dass dieses Vorhaben gelingen kann, da das Klima in den Sommermonaten bei uns angenehmer ist als im arabischen Raum. Diese Menschen empfinden unser Klima als sehr angenehm“, glaubt Ries.

Außerdem würde ein solches Projekt den Stellenwert Heringens weiter aufwerten, ist sich Ries sicher. Den Kontakt zu den Investoren habe laut Ries der Bad Hersfelder Yalcin Solak hergestellt, der früher einmal in Heringen wohnte und selbst im Immobilienbereich tätig sei.

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