Noch sind Fragen offen

Ermittlungen in 900 Metern Tiefe nach Grubenunglück

Unterbreizbach. Ein Jahr nach dem Gasausbruch mit drei Toten in der Kali-Grube Unterbreizbach läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft noch. Es gebe Detailfragen zum Untersuchungsbericht des Landesbergamtes, sagte Jochen Grundler von der Staatsanwaltschaft Meiningen.

Es habe umfangreiche Ermittlungen auch am Ort des Gasausbruchs in mehr als 900 Metern Tiefe gegeben. Die Ermittler gingen weiterhin von einem Unglück aus, sagte Grundler. "Es gibt nach wie vor keine Anhaltspunkte auf ein Verschulden Dritter." Drei Bergleute im Alter von 24, 50 und 56 Jahren waren am 1. Oktober in 700 Metern Tiefe erstickt. Die Kali-Förderung in Unterbreizbach läuft nach Unternehmensangaben erst seit Anfang April wieder im vollen Umfang. (dpa)

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