Marktgemeinde unterstützt das Einkaufs-Fahrdienst-Angebot des Hauses Kreuzberg

Eine Idee, die nichts kostet

Das Hauswirtschafts-Team des Hauses Kreuzberg in grünen Jacken mit Vertretern der politischen Gemeinde. Künftig unterstützt die Gemeinde den Einkaufsservice für Senioren und Bedürftige des Hauses Kreuzberg. Foto: Reymond

Philippsthal. Die politische Gemeinde in Philippsthal unterstützt das Haus Kreuzberg bei dessen Angebot, Senioren über die Hauswirtschaft auch zum Einkaufen zu fahren.

In ihrer Sitzung am 27. April hatten die Philippsthaler Gemeindevertreter mit knapper Mehrheit von elf zu neun Stimmen für eine sogenannte „bürgernahe Transfermöglichkeit“ gestimmt. Die Notwendigkeit eines solchen Fahrdiensts für Senioren hatten viele Gemeindevertreter erkannt, nachdem am 28. Februar mit dem Edeka-Markt die letzte Einkaufsmöglichkeit direkt im Kernbereich Philippsthals verschwunden war.

Märkte vor den Toren

In der Pflicht, nun einen Fahrdienst für Senioren hin zu den Geschäften auf der grünen Wiese anzubieten, sahen sich die Sozialdemokraten. Sie waren es, die vor 13 Jahren die Einkaufsmärkte vor den Toren Philippsthals gegen die mahnenden Worte der CDU durchdrückten.

Die FWG hatte sich gegen einen solchen Fahrdienst ausgesprochen, zumindest gegen eine finanzielle Beteiligung an einem solchen Projekt.

Da passt alles

Da passt es nun also allen Gemeindevertretern, dass das Haus Kreuzberg ein solches Angebot für Senioren und andere Bedürftige bereits seit dem Jahr 1996 im Angebot hat. Davon wusste auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Andreas Nennstiel, zu berichten. Er war im Jahr 2001 als Zivildienstleistender des Hauses Kreuzberg immer wieder einmal für ältere Menschen unterwegs, um die Einkäufe zu erledigen.

Werbung machen

Die politische Gemeinde möchte nun ihrerseits dieses Kreuzberg-Angebot über Flyer und Meldungen im Gemeindeblättchen noch bekannter machen. „Im Monat nehmen aktuell 18 Personen unser Einkaufsangebot an“, erklärt Kirsten Feldmann, die Leiterin der Hauswirtschaft im Hause Kreuzberg.

Von Mario Reymond

Kommentare