Bürgermeisterkandidat Iliev setzt auf Gemeinschaft

Ehrenamt als Kitt des Zusammenlebens

Daniel Iliev

HERINGEN. Mit über 120 Vereinen, Verbänden oder Ortsgruppen von Parteien und Gewerkschaften biete die Stadt Heringen eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Daniel Iliev, Kandidat für die Heringer Bürgermeisterwahl betont, dass das Ehrenamt einen zentralen Stellenwert des gemeinschaftlichen Zusammenlebens einnimmt.

„Es gibt kein Patentrezept für die Stärkung der Vereinsarbeit. Aber wir können als Stadt konkrete Rahmenbedingungen auf den Weg bringen, um diesen immens wichtigen Bereich zukünftig besser aufzustellen“, sagt Iliev. Wichtig sei vor allem, dass Ehrenamtliche etwas zurückbekommen. Dank und Anerkennung sollten selbstverständlich sein. „Dies werde ich auch mit einem jährlichen Ehrenamtspreis im Rahmen einer Festveranstaltung, die zudem der Vernetzung und dem Austausch untereinander dienen soll, machen“, stellt Iliev klar.

Nachwuchsarbeit, Mitgliedergewinnung und die Sicherung der finanziellen Arbeit seien auch heute noch brennende Themen. Dies wisse er aus seiner aktiven Zeit als Fußballer und Kegler in Heringen. An regelmäßigen „Runden Tischen“ möchte er alle Verantwortlichen zusammenbringen und mit ihnen weitere Ideen diskutieren. So könne er sich gut die Einführung einer „Heringen-Card“ vorstellen. Damit könnten ehrenamtlich Engagierte vergünstigte Leistungen in der Kali-Stadt erhalten, beispielsweise den kostenfreien Eintritt in das Heringer Ganzjahresbad.

Aktive Zusammenarbeit

Zudem setzt Iliev auf eine aktive Zusammenarbeit mit in der Region Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft. Davon verspreche er sich vor allem Landesmittel oder ein effektives Sponsoren-Netzwerk. „Das Ehrenamt ist der Kitt unseres Zusammenlebens. Vom Ehrenamt profitiert unsere ganze Stadt – das soll auch in Zukunft so bleiben“, so Iliev abschließend. (red/rey)

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