K+S veranstaltete Abend der offenen Ausbildung am Standort Hattorf – 600 Besucher

Blicke ins Arbeitsleben

Während des Tags der Ausbildung durfte sich Ella Holl (14) aus Bebra-Blankenheim an der Feile ausprobieren. Auszubildender Robin Frömel aus Konrode schaut der Besucherin zu. Foto: Balduf

Philippsthal. 600 interessierte Besucher haben zumfünften Abend der offenen Ausbildung den Weg ins Ausbildungszentrum des Kaliwerkes Werra am Standort Hattorf gefunden und einen Blick hinter die Kulissen eines der größten Ausbildungsbetriebe der Region geworfen.

Schüler, Eltern, Lehrer, Berufsberater und Lokalpolitiker nutzten den Abend und ließen sich bei einem Rundgang über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsinhalte informieren. „Wir im Kaliwerk Werra benötigen weiterhin Fachkräfte aus der Region. Die Region ist darauf angewiesen, dass junge Menschen hierbleiben, sich ein Leben aufbauen und das Werratal prägen und bereichern. Deshalb arbeiten Unternehmen und Politik hier Hand in Hand an der Zukunft“, erklärte Ausbildungsleiterin Kerstin Staudtmeister.

Die Besucher konnten sich die Werkstätten anschauen und auch an Fabrikführungen teilnehmen. An Ständen berichteten Ausbilder und Auszubildende aus erster Hand und mit Begeisterung von ihren Berufen, ihren Tätigkeiten und den Voraussetzungen, die man für die Ausübung des Berufes mitbringen muss.

Reges Interesse bei den jugendlichen Besuchern weckten die zahlreichen Mitmachaktionen, die sich Ausbilder und Auszubildenden für die Gäste ausgedacht hatten: Man konnte sich eine personalisierte Kette, Teelichte und Flaschenöffner selbst herstellen. Das Besondere daran: Die jungen Menschen lernten dabei verschiedene handwerkliche Tätigkeiten der Ausbildungsberufe kennen und testeten, ob ihnen die Arbeiten des jeweiligen Arbeitsbereiches liegen. Das Ergebnis konnten sie mit nach Hause nehmen.

Komplettiert wurde das Angebot durch Bewerbungstipps, Informationsstände der Arbeitssicherheit, des Ideenmanagements, des Erlebnis Bergwerks Merkers, einer 3D-Multimedia-Show und den Produkten des Werkes Werra. Auch die Partner Knappschaft Bahn-See und die Degussa Bank waren mit von der Partie und stellten ihre Angebote vor.

Ausbildungsleiterin Kerstin Staudtmeister und ihr Team waren mit der Resonanz auf die Veranstaltung sehr zufrieden: „Wir freuen uns über die vielen Besucher. Auch wir als großer Ausbildungsbetrieb merken, dass die Bewerberzahlen zurückgehen. Deshalb ist viel Engagement zum Beispiel in Form eines solchen Abends der offenen Ausbildung notwendig. Schön, wenn das dann so angenommen wird.“ (red/rey)

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