Museumsausstellung mit Schülerkunstwerken

Bilderwelt der Verbindungen

„Verbindungen“: Große Vielfalt bei den Inhalten und Techniken gibt es in der Ausstellung mit Schülerkunstwerken im Werra-Kali-Bergbaumuseum in Heringen. Foto: nh

Heringen. Fast 100 Besucher haben es sich in Heringen nicht nehmen lassen, als erste einen Blick auf die neue Sonderausstellung im Werra-Kalibergbau-Museum zu werfen. Unter dem Titel „Verbindungen“ stellen Schülerinnen und Schüler aus, was im Laufe des vergangenen Jahres im Kunstunterricht an der Heringer Werratalschule an großen und kleinen Arbeiten entstanden ist.

Von der Qualität der gezeigten Arbeiten waren die Besucher der Ausstellungseröffnung sichtlich beeindruckt und es gab viel Lob, Anerkennung und Beifall für die jungen Künstlerinnen und Künstler. In der Tat ist es ein Erlebnis, zu sehen, mit welcher Hingabe, Phantasie und Kreativität sich die Jugendlichen in den über 50 gezeigten Arbeiten dem Thema Verbindungen zugewendet haben.

Kreative Arbeitstechniken

Ganz selbstbewusst und dem Titel der Ausstellung verpflichtet wurden überall Verbindungen geschaffen: Mit der kombinierten Anwendung unterschiedlichster künstlerischer Arbeitstechniken, genauso wie durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensumfeld oder ganz individuell, mit dem eigenen Ich.

Die Ausstellung spricht der Kunstpädagogin Ulrike Hoffmann, aber auch der Werratalschule ein großes Lob aus. Die hohe Qualität der Arbeiten zeige, dass hier die Verbindungen stimmen, stellte Museumsleiter Hermann-Josef Hohmann fest.

Die Schule erreiche im Kunstunterricht ihre Schüler, diese entwickelten sich im Umgang mit den Unterrichtsthemen und belohnten sich, ihre Schule und auch die Besucher der Ausstellung mit ihren tollen Arbeiten.

In ihren Grußworten wiesen Bürgermeister Hans Ries, die Schulleiterin Margret Schulz-Bödicker und der 1. Vorsitzende des Förderkreises Werra-Kalibergbau-Museum darauf hin, dass es eine geglückte Verbindung von Stadt, Förderkreis und Schule sei, die es erlaube, den Schülern mit den Ausstellungen im Museum eine öffentliche Bühne für ihre Arbeiten zu bieten.

Etwas neues aus dem Alltag

Den ganzen Spannungsbogen und die Vielfalt der ausgestellten Arbeiten erläuterte Ulrike Hoffmann, in deren Unterricht die Werke entstanden sind. In ihrer Einführung plädierte sie dafür, genau hinzuschauen und zu erkennen, dass zum Beispiel, ein künstlerisch kreativer Umgang mit Toastbrot, Nudeln und Salzstangen imstande ist, ganze Landschaften zu erschaffen.

Mit einem kreativen Feuerwerk unterschiedlichster Ideen und Herangehensweisen fordert die noch bis zum 10. April 2016 geöffnete Ausstellung ihre Besucher dazu auf, nach dem ersten Blick auch den zweiten zu wagen und bei einer Entdeckungsreise durch die Bildwelten spannende Verbindungen zu entdecken.

Der Eintritt für die Sonderausstellung ist frei. Weitere Informationen zur Ausstellung: www.kalimuseum.de. (red/lwe)

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