Bürgermeisterkandidat Daniel Iliev übrergibt Petition

1200 Unterschriften für K+S gesammelt

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SPD-Landtagsabgeordneter Ernst-Ewald Roth nimmt die Petition von Daniel Iliev (links) in Empfang. Rechts der heimische Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke. Foto: nh

HERINGEN. Kürzlich überreichte Daniel Iliev, Bürgermeisterkandidat für die Kalistadt Heringen, die von ihm initiierte Petition „Es geht um unsere Region – Übergangslösung für K+S Werk Werra jetzt sicherstellen“ an den Hessischen Landtag.

Fast 1200 Unterzeichner folgten Ilievs Aufruf und verdeutlichten, dass die Hessische Landesregierung nun gefordert sei, eine schnelle und praktikable Lösung zu finden. Derzeit werde erneut politisch mit den Arbeitsplätzen gespielt.Nachdem am 30. November 2015 die Versenkerlaubnis für die K+S Kali GmbH am Werk Werra erlosch, rief Iliev zur Solidarität mit den Kali-Kumpeln auf. „Ich freue mich, dass sich so viele Menschen an der Petition beteiligt haben. Das Unterschriftensammeln in Heringen und vor dem Werkstor hat sich also gelohnt.“ Nicht nur, dass die Stadt Heringen auf die Gewerbesteuerzahlungen des größten Arbeitsgebers der Stadt angewiesen wäre; auch die Sorgen und Ängste von Freunden und Bekannten waren Ilievs Antrieb, die Petition ins Leben zu rufen.

„1200 in kurzer Zeit gesammelte Unterschriften sind natürlich nur ein kleines Zeichen. Aber es unterstreicht, dass wir uns ein deutlicheres Engagement von Seiten der Landesregierung wünschen. Es wird Zeit, dass sich hierbei etwas bewegt“, betont Iliev, der die Unterschriften gemeinsam mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten, Torsten Warnecke, an den Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Petitionsausschuss, Ernst-Ewald Roth, überreichte.

„Die Hand die mich füttert, zu beißen, ist nicht gerade klug. Die Stadt Heringen, unsere Bürgerinnen und Bürger, die gesamte Region braucht K+S – und K+S benötigt eine starke Stadt an ihrer Seite. Insbesondere mit Blick auf die Heringer Problemkinder Heinerberg/Wölfershäuser Straße gelingt uns eine bürgerfreundliche Lösung nur durch eine gute Partnerschaft und nicht durch Schuldzuweisungen“, bekräftigt Iliev.

Umso unverständlicher sei es, wenn K+S und damit auch immer die Belegschaft in vielen Fällen in negativen Zusammenhängen innerhalb der Stadtpolitik genannt würden. (red/rey)

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