Im Zentrum entsteht eine neue Wohnanlage mit 13 Appartements

Wohnen ohne Barrieren mitten in Oberaula

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Erster Spatenstich: Auf dem Gelände des früheren Grundschulspielplatzes in Oberaula, in direkter Nachbarschaft zum Sozialzentrum (im Hintergrund), soll eine Wohnanlage mit 13 barrierefreien Wohnungen entstehen. Den ersten Spatenstich setzten jetzt (von links) Bürgermeister Klaus Wagner, Investor Torsten Spohr, Architekt Thomas Schäfer und Bauunternehmer Günter Schwalm, beobachtet von Renate Raab vom Bauamt der Gemeinde (ganz links) und Nicole Spohr.

Oberaula. Eine Wohnanlage mit 13 barrierefreien Wohnungen entsteht jetzt in der Ortsmitte von Oberaula. In direkter Nachbarschaft zum Sozialzentrum mit Arzt- und Physiotherapiepraxis sowie Pflegedienst und nur wenige Meter entfernt von Supermarkt, Bäcker und anderen Geschäften können dann Alleinstehende oder Paare ruhig und doch zentral wohnen, schwärmt Bürgermeister Klaus Wagner von dem neuen Projekt.

Es sei schon lange der Wunsch der Gemeinde gewesen, an dieser Stelle barrierefreie Wohnungen anzubieten, erläutert Wagner, doch habe die Gemeinde das Haus nicht selbst bauen können. Deshalb sei man froh, mit Torsten Spohr und seiner Frau Nicole Investoren gefunden zu haben, die das Vorhaben in die Hand nähmen.

Mit Aufzug erreichbar

Die Wohnungen mit einer Größe von 53 bis 65 Quadratmetern werden alle über einen Aufzug erreichbar sein und einen Balkon erhalten, erklärt Torsten Spohr. Ein Pkw-Stellplatz und ein Kellerraum gehören ebenfalls zu jeder Wohnung. Für die gebe es, so Spohr, bereits eine ganze Reihe von Käufern. Einige Wohnungen seien aber auch noch zu haben. Insgesamt investieren Torsten und Nicole Spohr einen siebenstelligen Betrag in die Anlage.

So soll die geplante Wohnanlage in Oberaula aussehen, wenn sie fertig ist. Zeichnung: Ingenieurbüro Schäfer: 

In den nächsten Tagen werden die Kanal- und Wasseranschlüsse für den Neubau gelegt, am 22. August will die Firma Schwalm mit den Erdarbeiten beginnen. Bis Ende Oktober soll der Rohbau stehen, bis Weihnachten soll das Gebäude dicht sein. Für den Sommer 2017 planen die Spohrs und Architekt Thomas Schäfer die Fertigstellung. Doch sie wissen, dass ein nasser Herbst oder ein richtiger Winter ihren Zeitplan noch kräftig durcheinander bringen können.

Insgesamt soll auf der grünen Wiese mitten im Ort auf drei Etagen Wohnfläche von 725 Quadratmetern entstehen, erläutert Schäfer.

Von Christine Zacharias

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