Tagungsräume werden benötigt

Hoch hinaus im Stern: Richtfest für Anbau an das Hotel

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Froh über Erreichtes: Beim Richtfest für den Anbau an das Hotel zum Stern in Oberaula erklärten Hotelchefin Elke Lepper (links) und Architekt Albert Heß (rechts) den Neubau und dankten allen, die daran beteiligt sind.

Oberaula. Der Neubau in der Ortsmitte von Oberaula ist nicht zu übersehen. Dort entsteht seit September 2015 ein Anbau an das Flair-Hotel „Zum Stern“. Jetzt wurde dort Richtfest gefeiert.

Der Neubau ist mit 3800 Kubikmetern umbautem Raum etwa so groß wie drei Einfamilienhäuser, erläuterte Architekt Albert Heß aus Mühlbach. Auf einer Nutzfläche von 1000 Quadratmetern entstehen zwei Tagungsräume mit 100 und 60 Quadratmetern im Erdgeschoss, fünf Doppelzimmer im ersten Stock und zwei Apartments über zwei Etagen sowie ein weiteres Doppelzimmer im zweiten Obergeschoss. Im Keller sind unter anderem Duschen und Umkleideräume für das Personal sowie Funktionsnebenräume geplant.

Tagungsräume benötigt

Die Tagungsräume seien für das Hotel dringend nötig, erläutert Hotelchefin Elke Lepper. Mit den neuen Räumen will sie die Hotelkapazitäten von derzeit 68 Zimmern nicht wesentlich erweitern, sondern vielmehr die Möglichkeit haben, nun kleinere Zimmer im Haupthaus zusammenlegen zu können, ohne Betten zu verlieren.

Der Anbau an das Hotel Zum Stern in Oberaula soll Tagungsräume, Gästezimmer und -apartments beherbergen. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Die ersten Gespräche für die Planung hätten im November 2014 stattgefunden, erinnert sich Architekt Albert Heß. Im September 2015 habe die Firma Fröde aus Homberg/Efze mit den Bauarbeiten begonnen. Nächste Woche soll das Dach gedeckt werden, dann beginnt der Innenausbau. Noch in diesem Jahr soll das Gebäude fertig werden. „Es ist nicht einfach, an ein bestehendes Fachwerkhaus einen Neubau anzudocken“, erklärt Heß. Beide Baukörper sollen miteinander harmonieren, obwohl man dem Neubau auch deutlich ansehen soll, dass es sich hier um moderne Architektur handelt. Heß setzt deshalb auf regionaltypische Formen und Materialien: Spitzes Dach, Gauben, Ziegel, Holz und Glas. Verbunden werden die beiden Bauteile durch einen Zwischenbau, der den Aufzug enthält und der ganz modern mit Metall und Glas gestaltet werden soll.

Große Fenster zum Garten

Öffnen werden sich sowohl die Gästezimmer als auch die Tagungsräume nach hinten zum Garten. Dort sind große Fensterflächen vorgesehen. Zur viel befahrenen Hersfelder Straße hin liegen Flure und Funktionsräume.

Sowohl Elke Lepper als auch Albert Heß dankten allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Ein wenig wehmütig gestand die Hotelchefin, dass sie sich wünschte, ihr Vater hätte dieses Richtfest miterleben können. Alle bisherigen Um- und Anbauten an das Hotel seien seine Sache gewesen, er habe ganze Tage auf den Baustellen zugebracht und oft genug die Pläne geändert.

Zimmermeister Erich Klippert, der zu dem Bau eine besondere Beziehung hat, weil vorher an dieser Stelle das Elternhaus seiner Frau stand, wünschte dem Haus und allen, die dort ein- und ausgehen Gottes Segen.

Von Christine Zacharias

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