Zweite Amtszeit für Bürgermeister Wagner

Zweite Amtszeit für Oberaulas Bürgermeister Wagner beginnt Dienstag

Herzlichen Glückwunsch: Bürgermeister Klaus Wagner (zweiter von rechts) tritt heute seine zweite Amtszeit an, Blumen gab‘s für Ehefrau Ilona Battenberg-Wagner. Links Dieter Groß, Chef der Gemeindevertretung, rechts Erster Beigeordneter Lothar Maurer. Foto: Quehl

Oberaula. Ebenso heiter wie glanzvoll und mit viel erhabener Musik vom Posaunenchor unter Leitung von Martin Koch, hat Oberaula Bürgermeister Klaus Wagner (CDU) in seine zweite Amtszeit geschickt. Der 54-Jährige hatte am 6. März als Alleinkandidat eine Zustimmung von über 75 Prozent erhalten.

Der große Saal im Flairhotel Stern füllte sich am Freitagabend bis nahezu auf den letzten Platz zur feierlichen Zeremonie mit Amtseid im Rahmen einer öffentlichen Gemeindevertretersitzung. Am heutigen Dienstag beginnt Wagners zweite Amtszeit, sie endet am 16. Mai 2022.

Parlamentschef Dieter Groß sagte, Wagner habe sich bislang mit positiven Schlagzeilen hervorgetan, etwa die neue Rettungswache und das Sozialzentrum erfolgreich umgesetzt, doch nun warteten „enorme Herausforderungen“.

Die werde Wagner mit seinem überzeugenden Wahlergebnis schultern, meinte Landrat Winfrid Becker, der ihm „Kraft, Esprit und Visionen“ wünschte. Oberaula könne mit seinen Pfunden wuchern, vom Fremdenverkehr bis zur Betreuungssituation.

Für die Amtskollegen und die Kreisversammlung des Städte- und Gemeindebundes traten Bürgermeister Klemens Olbrich (Neukirchen) und Bürgermeister Andreas Schultheis (Schrecksbach) nach vorn. „Eminenzen, Exzellenzen und Honoratioren“ begrüßte im Anschluss Europastaatssekretär Mark Weinmeister die Festgesellschaft (Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert hing zu diesem Zeitpunkt noch auf der Autobahn fest). Weinmeister nannte Wagner „einen, der immer bereit war, neue Wege zu gehen“.

Klaus Wagner ging natürlich auch selbst ans Rednerpult. Er wolle das Wir-Gefühl auch in der Zukunft erleben, das es für die erreichten Ziele in seinen ersten sechs Jahren gebraucht habe. Große Projekte stünden an, so der Abschluss der Dorferneuerung in Wahlshausen, die Sanierung des Waldschwimmbades, der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit, die Übergabe der DGHs in lokale Trägerschaften und das „Ober- und Megathema“, die Konsolidierung der Finanzen und der Abbau der Schuldenlast. Doch auf all das freut sich der 54-Jährige: „Was gibt es Schöneres, als in seiner Heimat für seine Heimatgemeinde tätig zu sein?“

Von Anne Quehl

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