Öffentliche Großübung am Samstag in Oberaula

Bruchlandung eines Hubschraubers

Oberaula. Köpfe einziehen heißt es am Samstagnachmittag, 27. August, um 16 Uhr in Oberaula. Dann nämlich wird im Bereich der VR-Bank und Bahnhofstraße ein Bundeswehr-Hubschrauber eine Bruchlandung „hinlegen“

Die öffentliche Großübung wird so realistisch wie möglich ablaufen. Eine Hubschrauberkarosse der Bundeswehr wird vor Ort platziert, brennende Trümmerteile liegen herum, ein brennendes Auto und zwei unter Rauch stehende Gebäude werden ebenso arrangiert, sodass das ganze Szenario den Eindruck eines echten Einsatzes vermittelt. Die Versorgung von zahlreichen, geschminkten Verletzten steht im Mittelpunkt der Übung. Die Großübung wird von Experten genau beobachtet. Bei einer späteren Nachbesprechung werden gelungene und nicht so reibungslos funktionierende Abläufe kritisch angemerkt.

An dem Einsatz werden das DRK, der Malteser Hilfsdienst, mehrere Freiwillige Feuerwehren aus Oberaula, Neukirchen, Ottrau und Schrecksbach, sowie mehrere Rettungsdienste, der Bundeswehrfeuerwehr Fritzlar und den Feldjägern Fritzlar teilnehmen. „Es geht uns darum zu überprüfen, wie die beteiligten Einheiten im Einsatz miteinander kooperieren“, informierte Landrat Winfried Becker als zuständiger Dezernent für den Brand- und Katastrophenschutz, sowie das Rettungswesen im Schwalm-Eder-Kreis. „Es ist wichtig, dass wir solche Szenarien auch öffentlich unter realistischen Bedingungen üben können.“

Zu der Übung sind ausdrücklich alle interessierten Bürger und Bürgerinnen eingeladen. Während des Einsatzes stehen zwei Pressesprecher des DRK und der FFW für Fragen zur Verfügung. Beide sind an ihren grünen Westen zu erkennen. Für alle interessierten Zuschauer wird der komplette Einsatz durch Führungskräfte des DRK und der Feuerwehr kommentiert, sodass einzelne Rettungsabläufe gut nachvollzogen werden können.

„Ich würde mich freuen, wenn viele Bürger und Bürgerinnen dieser Einladung nachkommen und sich persönlich ein Bild von der hervorragenden Arbeit unserer Rettungsdienste, Feuerwehren, des DRK, des Malteser Hilfsdienstes und der Profis der Bundeswehr machen“, sagte Becker abschließend. (lö)

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