Gemeindevertretung Oberaula beschloss Änderungen bei den Friedhofsgebühren

Bestattungen werden teurer

Olberode. Gräber werden in er Gemeinde Oberaula nicht vom gemeindlichen Bauhof ausgehoben, sondern von der Firma Ickler. Da der Vertrag mit Karl Ickler schon seit geraumer Zeit abgelaufen war – im vergangenen Jahr hat die Firma ohne Vertrag weiter zu den bisherigen Konditionen gearbeitet – musste nun ein neuer Vertrag geschlossen werden. Und da Karl Ickler Gemeindevertreter ist, war es notwendig, diesen Vertrag vom Parlament genehmigen zu lassen.

Einstimmig, bei Enthaltung der SPD-Fraktion, deren Sprecherin Marianne Hühn nur sagte, dass sie lieber nichts dazu sagen wolle, wurde diese Genehmigung erteilt.

Da in dem Vertrag höhere Preise für den Erdaushub der Grabstätten vereinbart wurden, musste nun auch die Friedhofsgebührensatzung angepasst werden. Das Ausheben einer Grabstelle kostet jetzt 850 Euro (bisher 650 Euro). Für ein Urnengrab fallen jetzt 180 Euro an, bisher waren es 150 Euro. Die pauschale Gebühr für die Friedhofsinfrastruktur bleibt in beiden Fällen unverändert.

Neu aufgenommen in die Friedhofsgebührenordnung aufgenommen wurde das Öffnen und Schließen eines Kolumbariums (das ist eine Säule, in der Urnen beigesetzt werden). Hierfür werden 200 Euro verlangt.

Unverändert bleiben die Summen für den Erwerb von Grabstätten.

Marianne Hühn (SPD) begrüßte die Anpassung der Gebühren. Das Land verlange, dass auch bei den Friedhöfen kostendeckende Gebühren erhoben würden. Das sei in Oberaula bereits erreicht. Einstimmig, bei drei Enthaltungen aus der SPD-Fraktion, wurde der Nachtrag zur Gebührensatzung beschlossen.

Von Christine Zacharias

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