Brief an Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich (CDU) geschrieben

Niederaulaer wollen keine Fuldataltrasse

Niederaula. In einem Brief an den Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich (CDU)bitten die Niederaulaer Parteien Bürgerliste, CDU und Bündnis 90/Die Grünen um Heiderichs Unterstützung gegen eine Fuldataltrasse, die nach der Entwurfsänderung des Bundesverkehrswegeplans 2030 möglich werden könnte.

Vor kurzem teilte Heiderich nämlich mit, dass die Geistaltrasse durch einen Untersuchungskorridor ersetzt werden solle. Dafür sei ein zweigleisiger Neu- beziehungsweise Ausbau im Korridor Wildeck/Blankenheim – Bad Hersfeld – Kirchheim/Langenschwarz festgeschrieben.

Die Parteien sehen diese Änderungen sehr kritisch, wie es in dem Brief an Heiderich heißt. Der neue Entwurf des Verkehrswegeplans ließe die Vermutung aufkommen, dass die ursprüngliche Trassenführung durch das Fuldatal nach wie vor aktuell und in Planung sei.

Bereits mit einer Resolution im April habe sich die Niederaulaer Gemeindevertretung gegen die Geistaltrasse und gleichzeitig gegen eine Verlegung der Trasse durch das Fuldatal ausgesprochen. Nun hoffen die Parlamentarier bei ihrem Kampf gegen die Fuldataltrasse auf die Hilfe durch den Bundestagsabgeordneten. Ihr Wunsch: Er möchte die Niederaulaer ebenso engagiert unterstützen, wie zuvor die Kritiker der Geistaltrasse. (red/fis)

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